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Landesliga: Ladbergen gewinnt 31:29

TSV hält dem Druck stand und besiegt den TV Vreden

Ladbergen

Knapp wars, spannend auch – am Ende hatte der TSV das bessere Ende auf seiner Seite.

-afi-

Jannik Meyer setzt sich am Kreis in Szene. Der TSV Ladbergen zwang zum Auftakt den TV Vreden nach einem Kraftakt mit 31:29 in die Knie. Foto: Marco Westphal

Dieses Spiel war nichts für schwache Nerven. Selbst Trainer Dirk Elschner hätte sein T-Shirt in der zweiten Hälfte sicher einmal wechseln können, so schweißgebadet schien der Trainer des TSV Ladbergen. Umso mehr freute er sich über den hart umkämpften 31:29-Auftakterfolg gegen den TV Vreden. „Natürlich ist der Druck groß, alle Mannschaften sind gegen uns höchst motiviert“, weiß der Coach.

Von Beginn spielten beide Konkurrenten auf Augenhöhe. Die Gäste führten überwiegend knapp, gingen auch mit zwei Treffern Vorsprung in die Kabinen (13:11). Ärgerlich, zumal Ladbergen nach knapp zehn Minuten durch viele technische Fehler den Faden etwas verlor.

Dann folgte Abschnitt zwei, in dem der TSV sich auf seine Tugenden besann. Mit der Unterstützung der knapp 400 Zuschauerinnen und Zuschauer im Nacken fühlten sich Jannik Meyer und Co. motiviert. Elschner versuchte alles, tauschte den Tormann gegen einen siebten Feldspieler – und hatte Erfolg damit. „Vor allem die zweite Hälfte war Werbung für den Handball.“

Vor allem Maximilian König am Kreis lief zur Höchstform auf, traf immer wieder – auch per Siebenmeter. „Das Spiel stand lange Spitz auf Knopf – am Ende haben wir das Ding sauber ausgespielt“, freute sich Elschner.

Er und seine Jungs werden in den kommenden Wochen und Monaten immer wieder mit viel Gegenwehr rechnen müssen. Als Gejagter. Denn der TSV zählt zum absoluten Aufstiegsfavoriten. „Diese Rolle nehmen wir an. Wir werden auch damit klarkommen. Und dann schauen wir, wohin die Reise geht“, so Elschner.

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