1. www.wn.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Ladbergen
  6. >
  7. TSV Ladbergen feiert klaren Sieg gegen die HSG Kattenvenne/Lengerich

  8. >

Handball: Landesliga

TSV Ladbergen feiert klaren Sieg gegen die HSG Kattenvenne/Lengerich

Ladbergen/Lengerich

Derby Nummer eins in neuer Konstellation – deutlicher Sieg für den favorisierten TSV Ladbergen. Mit 33:22 schossen die Elschner-Mannen ihre Gäste förmlich aus der Rott-Sporthalle. Die Stimmung war – so oder so – grandios.

Mario Postert (HSG) setzt sich gegen die TSVer Lennart Friese (links) und Marek Peters durch. Foto: Alfred Stegemann

Ob es nun die Mutter oder auch die Tochter aller lokalen Handball-Derbys ist, die Fans werden zur Genüge diskutiert haben, in jedem Fall hielt das Nachbarschaftsduell zwischen dem TSV Ladbergen und der HSG Kattenvenne/Lengerich am Sonntagabend in der mit über 600 Zuschauerinnen und Zuschauern vollbesetzten Rott-Sporthalle alles, was man sich davon erhofft hatte. Zumindest was die Stimmung anging. Die war erstklassig. Auf dem Parket war alles ziemlich früh entschieden. Von der packenden Anfangsphase abgesehen, hatte der TSV die Gäste komplett im Griff, siegte mit 33:22 (15:8).

„Die Stimmung war bombastisch“, meinte TSV-Trainer Dirk Elschner. „Und ich glaube, dass wir letztlich mit der Atmosphäre in der Halle besser umgehen konnten. Wir haben es ziemlich schnell geschafft, der HSG den Zahn zu ziehen.“

Anfangsphase geht noch an die HSG

Die Anfangsphase gehörte den Gästen. Die legte zunächst eine Führung vor – die Halle tobte. Beim 3:3 jedoch verwarf die HSG zwei Siebenmeter, ließ direkt anschließend zwei Hochkaräter liegen und traf zudem zweimal in Folge nur den Pfosten. So zog der TSV auf 6:3, 8:4 und 14:7 davon. Die Vorentscheidung. Letztlich standen für die HSG allein im ersten Durchgang vier verworfene Siebenmeter und vier Aluminiumtreffer zu Buche. Zudem ließen sie mehrere hochkarätige Chancen aus und kassierten drei Treffer bei Überzahl. „Wenn man das alles zusammennimmt, sieht man, woran es gehapert hat“, erklärte Trainer Volker Hollenberg. „Trotz der 33 Gegentore hat es heute nicht unbedingt an der Abwehr gelegen. Wir haben zwar auch viele Löcher offenbart, haben Ladbergen aber zu Gegenstößen eingeladen, weil wir vorne zu viel liegenlassen haben.“

Nach dem klaren 15:8-Pausenvorsprung war die zweite Halbzeit ein Schaulaufen für den TSV. Die HSG zeigte zwar Moral, versuchte alles, fand aber nicht mehr die Lücke durch die giftig und aggressiv zu Werke gehende Ladberger Deckung. Fand die HSG doch mal die Lücke, stand mit Dustin Mechelhoff ein überragender Keeper im Kasten, der über sich hinauswuchs. „Der Sieg für Ladbergen ist verdient“, gab Hollenberg zu. „Wäre es uns gelungen, das Spiel länger knapp zu halten, wäre es anders gelaufen. So kam letztlich immer mehr Unsicherheit bei uns auf.“ Für Elschner war es eine klare Angelegenheit: „Wir haben das Spiel im Prinzip 60 Minuten beherrscht, haben kaum Fehler gemacht und aufgrund einer starken Abwehr nichts zugelassen.“

Für die HSG Kattenvenne/Lengerich steht nun eine fünfwöchige Pause an, ehe es am 5. November mit dem Heimspiel gegen den TV Emsdetten II weitergeht. Auf den gleichen Gegner trifft der TSV Ladbergen auswärts eine Woche zuvor am 30. Oktober.

TSV Ladbergen: Hollenberg, Mechelhoff – Alkenane (1), Langenberg (7), Peters (2), Schmidt (4), Ludwigs (7), Dellbrügge (1), Friese (2), Meyer (3), Rohde, Lagemann (4), Schrief (2)

HSG Kattenvenne/Lengerich: Schöning, Köhnsen, Wolff – M. Postert (1), Kipp (4), Dubs (2), Sensen (1), Grune (2), Dorroch, Hart (2), Steinigeweg, Segger (2), Volk (1), Guttek (4), N. Postert (3)

Startseite