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26:19-Sieg gegen Vorwärts Gronau

TSV Ladbergen lässt nichts anbrennen

Ladbergen

Nach fünf Auswärtsspielen in Serie kehrten die Landesliga-Handballer des TSV Ladbergen auf die heimische Bühne zurück – mit Erfolg.

Heiner Gerull

Simon Ruthenschröer kam mit dem TSV Ladbergen zu einem ungefährdeten 26:19-Erfolg gegen den SV Vorwärts Gronau. Foto: Jörg Wahlbrink

Nach fünf Auswärtsspielen in Serie kehrte der TSV Ladbergen am Sonntagabend erfolgreich auf die heimische Handball-Bühne zurück. Im Landesliga-Punktspiel gegen Vorwärts Gronau ließen die Ladberger nichts anbrennen und fuhren einen ungefährdeten 26:19 (12:9)-Erfolg ein.

Der Sieg war das Produkt einer geschlossenen Mannschaftsleistung, bei der sich die TSV-Akteure jederzeit an die taktischen Vorgaben von Trainer Holger Kaiser hielten. „Wir müssen Geduld bewahren, unsere Angriffe ausspielen, um dann die Lücken in der gegnerischen Deckung zu nutzen“, hatte Kaiser seinen Schützlingen eine klare Marschrichtung vorgegeben.

Die Ladberger benötigten knapp 20 Minuten, um die Gronauer müdezuspielen. Zwischen der 18. und 23. Minute setzten sich die Gastgeber von 6:6 auf 9:6 ab. Diesen Vorsprung gaben sie nicht mehr aus der Hand. 12:9 stand es, als die Seiten gewechselt wurden.

Der TSV nutzte die Gunst der Stunde, um den angezählten Gegner zu Beginn des zweiten Durchgangs auszuknocken. Das war insofern erstaunlich, weil mit Leon Ludwigs, Yannik Meyer, Niclas Beckmann und Lennart Friese gleich vier Rückraumakteure fehlten. Die Mannschaft kompensierte dieses Handicap jedoch, indem sie im Angriff variabel agierte, was auch in der Bilanz zum Ausdruck kam: So gab es acht verschiedene Torschützen, der erfolgreichste war einmal mehr Robin Dellbrügge mit sieben Treffern.

Spielentscheidend aber war, dass die kompakte Deckung nichts anbrennen ließ. Die Gronauer versuchten es einige Male mit Anspielen an den Kreis, doch hier hatte der TSV stets die passende Antwort parat. Bis zur 44. Minute hatte er seinen Vorsprung beim Stand von 21:11 auf zehn Tore ausgebaut.

Dreh- und Angelpunkt in der Deckung war der zuvor angeschlagene Lucas Holdsch, der unmittelbar vor Spielbeginn signalisiert hatte, spielen zu können. „Die Mannschaft hat Kampf und Charakter bewiesen. Sie war bereit, dorthin zu gehen, wo es wehtut“, lobte Kaiser die Einstellung seines Teams.

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