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Landesliga: Mutlos, wehrlos und hilflos beim Auftritt in Kinderhaus

TSV Ladbergen lässt sich vermöbeln

Ladbergen

Die Landesliga-Handballer des TSV Ladbergen hatten bei der 19:34-Niederlage bei Westfalia Kinderhaus nicht den Hauch einer Chance. Nicht nur Trainer Holger Kaiser war restlos bedient, sondern auch die Ladberger Zuschauer, die ihren Samstagabend für den TSV geopfert hatten..

Heiner Gerull

So eng und geschlossen wie noch im Hinspiel standen die Handballer des TSV Ladbergen im Rückspiel in Kinderhaus nicht zusammen. Foto: Luca Pals

Das war heftig, das tat weh. Die Landesliga-Handballer des TSV Ladbergen haben sich während des Gastspiels bei Westfalia Kinderhaus am Samstagabend richtig vermöbeln lassen und eine 19:34 (10:17)-Klatsche kassiert. Das hatte nicht viel mit Landesliga-Handball zu tun, das war Mädchen-Handball.

Zwar hatte sich die ohnehin schon lange Liste der Ausfälle kurzfristig noch erweitert, da auch Julian Schröer wegen eines grippalen Infektes die Fahrt nach Kinderhaus gar nicht erst angetreten hatte. Doch die personellen Engpässe ließ Holger Kaiser als Entschuldigung nicht gelten. „Die Einstellung hat gefehlt, und keiner war bereit zu kämpfen. Das war gar nichts. So darf man sich nicht präsentieren“, kritisierte der Trainer den mut- und wehrlosen Auftritt seiner Mannschaft.

Bis zur 15. Minute waren die Ladberger beim Stand von 6:8 noch auf Tuchfühlung. „Danach aber hat sich jeder kampflos seinem Schicksal ergeben“, sagte Kaiser.

Westfalia Kinderhaus nutzte die Gunst der Stunde und setzte sich bis zur 21. Minute auf 13:6 ab. Bis zur Pause wuchs Ladbergens Rückstand auf 10:17 an.

Wer im zweiten Durchgang auf Besserung gehofft hatte, wurde eines Schlechteren belehrt. Denn auch nach dem Seitenwechsel war beim TSV von Gegenwehr nichts zu spüren. Fortan ging es weiter bergab. Im Rückraum entwickelte die Mannschaft keinerlei Durchschlagskraft, und da auch in der Deckung nicht richtig zugepackt wurde, hatte Kinderhaus leichtes Spiel, um den TSV nach allen Regeln der Handball-Kunst ausein­anderzunehmen.

Am Ende stand eine 19:34-Niederlage, und auch die Ladberger Zuschauer, die den Samstagabend geopfert hatten, um ihrer Mannschaft den Rücken zu stärken, waren restlos bedient, als sie die Heimfahrt antraten.

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