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Fußball: Bezirksliga

TuS Graf Kobbo ganz achtsam im Flow

Tecklenburg

Sie eilen von Sieg zu Sieg – und haben sich fürs Erste auch nichts anderes auf die Fahnen geschrieben, als dies weiter zu tun. Die Bezirksliga-Fußballer des TuS Graf Kobbo Tecklenburg erwarten am Sonntag SuS Neuenkirchen II.

-ng-

Nächste Station Neuenkirchen: Felix Große-Wördemann (Mitte) und Berkant Samanci wollen mit Kobbo den nächsten Sieg feiern. Foto: ast

Rein mathematisch wie tabellarisch betrachtet hat der TuS Graf Kobbo Tecklenburg einen Lauf. Was das Gefühl anbelangt, das Innenleben dieser Mannschaft, träfe es wohl der Begriff des „Flow“ am besten. „Die Mannschaft merkt, dass wir an gewissen Stellschrauben gedreht haben und dass Dinge funktionieren“, beschreibt Julian Lüttmann, selbst Teil des Trainerteams wie des Spielerkaders. Er bezieht seine Äußerungen insbesondere auf eine bereits verheißungsvolle Winter-Vorbereitung, als die Truppe fünf Wochen lang intensiv und fokussiert arbeitete an fußballerischer Fitness sowie vor allem am Spiel gegen den Ball. „Außerdem ist die Mannschaft total eng zusammengerückt seit dem Herbst, sie hält auf dem Feld eisern zusammen“, sagt Lüttmann.

Wie sich das für einen ausgewachsenen Flow gehört, hat Kobbo für die kommenden Partien vor allem eines im Sinn: achtsam bleiben, jedes Spiel für sich angehen. Am Sonntag ab 16 Uhr zunächst gegen SuS Neuenkirchen II, wenngleich sich aus dem Spielplan schon gewisse Optionen für die nächsten Wochen ableiten lassen: Mit Neuenkirchen (Tabellenneunter), Hauenhorst (Zehnter), Emsdetten (Sieben) und Münster 08 (Platz 13) bekommt es Kobbo in den kommenden Wochen mit Gegnern zu tun, die bei um die 30 Punkte liegen und die der TuS mit seinen über 40 Zählern bereits vorentscheidend distanzieren, eine einstellige Endplatzierung noch mal wahrscheinlicher machen könnte, als sie es mittlerweile ohnehin schon ist.

Im Anschluss daran folgen dann die Duelle mit Greven (Tabellenzweiter), Burgsteinfurt (Drei) und Ibbenbüren (Sechster), in denen sich Kobbo die Möglichkeit bieten könnte, Platz zwei zu attackieren.

„... das Ding von Spiel zu Spiel ziehen“

Aber wie gesagt oder wie es Julian Lüttmann umschreibt: „Wir sind in einer Phase, in der wir das Ding von Spiel zu Spiel ziehen“ – und da sollte sein Team vor Neuenkirchen allemal ausreichend gewarnt sein: Im Hinspiel kam der TuS mit einem allerletzten Aufgebot nach Neuenkirchen – „und so haben wir auch gespielt“, erinnert sich Lüttmann an das böse 1:5. In der Vorsaison erlebte der Club debakulöse erste 20 Minuten gegen SuS, lag daheim gleich mit sage und schreibe 0:4 hinten. „Das sind zwei Spiele, an die ich denke, wenn ich den Namen Neuenkirchen höre“, sagt Julian Lüttmann. „Wir haben, wie in so vielen Partien jetzt, noch etwas gutzumachen.“

Wie bei zweiten Mannschaften so üblich, weiß der Tecklenburger Spielertrainer nicht, wer ihm am Sonntag denn so gegenüberstehen wird. „Aber wir sind gut beraten damit, auf uns zu schauen, damit fahren wir ganz gut.“ Kapitän Yalcin Emekci könnte am Wochenende ausfallen, ihn plagen muskuläre Probleme.

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