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Fußball: Kreisliga A

VfL Ladbergen verspielt 4:2-Führung bei Lotte II

Ladbergen

Der Titel „Remis-König“ der Liga scheint dem VfL Ladbergen schon jetzt sicher, womöglich liefert er auch die spektakulärsten Begegnungen der A-Liga ab. Trainer Stefan Kilfitt und sein Team konnten sich dafür nach dem 4:4 in Lotte aber herzlich wenig kaufen.

-ng-

Rückstand gedreht, alles reingelegt – und doch nur einen Punkt geholt: Der VfL Ladbergen spielte 4:4 in Lotte. Foto: Jörg Wahlbrink

Sie haben es wieder getan – und das auf die für den neutralen Beobachter so ziemlich spektakulärste Art und Weise: Der VfL Ladbergen hat abermals Remis gespielt, zum siebten Mal im 16. Meisterschaftsspiel; weil er sich bei den Sportfreunden Lotte II in der 92. sowie 93. Minute, hier durch ein Eigentor, noch den Ausgleich zum 4:4 fing. „Mir blutet das Herz, die Mannschaft so zu sehen“, gestand Trainer Stefan Kilfitt nach dem Abpfiff. „Das fühlt sich mega wie eine Niederlage an. Der Schiedsrichter hatte die Pfeife doch schon im Mund.“

Leider – aus Ladbergener Sicht – aber nutzte Jürgen Wenker seine Pfeife in der dritten Minute der Nachspielzeit noch, um ein letztes Foul im Mittelfeld zu sanktionieren. Ein letzter langer Ball, alle Lotter inklusive Torwart nach vorne. „Ich habe in den letzten Minuten nur noch an Riesenbeck gedacht“, sagt Kilfitt – gegen den Tabellenführer hatte Ladbergen in der 85. Minute mit 4:1 vorn gelegen und noch 4:4 gespielt. Das Leder also segelt in den Strafraum, Marvin Haarlammert versucht, per Kopf zu klären, trifft den Ball jedoch unglücklich und bugsiert ihn ins eigene Gehäuse. „Das sind verlorene Spiele“, so Kilfitt.

Der jedoch eingesteht, dass das Ergebnis an sich in Ordnung ginge. Lotte, verstärkt mit Konstantinos Keissoglou und Taeho Kim aus der ersten Mannschaft, hatte in Durchgang eins mehr von der Partie. Den einzigen Treffer indes markierte ein clever spielendes Ladbergen durch Fabian Rahmeier (29. Minute). Nach der Pause drehten die Sportfreunde die Begegnung – 2:1 nach 61 Minuten durch Elvir Gashi und Raman Maraan –, um sie dann wieder aus der Hand zu geben: Simon Ulrich Richter steuerte zwei Tore (67./83.) zum zwischenzeitlichen 4:2 bei, Taeho Kim ein Eigentor (69.). In der 92. Minute verkürzte Mouhamed Toure auf 4:3. Der Rest waren Jubel wie grenzenlose Enttäuschung.

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