Kreisliga A Tecklenburg

VfL Ladbergen zeigt beim 1:4 gegen Büren bestes Spiel

Ladbergen

Trainer Andreas Habben sah zwar das beste Saisonspiel des VfL – doch gegen den SV Büren gab es trotzdem eine 1:4-Niederlage. Cleverness und Kaltschnäuzigkeit entschieden die Partie.

Erhard Kurlemann

Für gute Leistungen nicht belohnt: Andre Wibbeler (r.) Foto: ast

1:4 (0:1) – „Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf nicht wieder und tut uns sehr weh“. VfL-Trainer Andreas Habben sah gegen den SV Büren „das beste Saisonspiel seiner Elf“.

„Allein zur Pause hätten wir schon drei oder vier Tore machen müssen“. Simon und Lukas Richter sowie Dennis Qoraj ließen gleich reihenweise dickste Möglichkeiten aus. „Da fehlt es uns einfach an Cleverness und Kaltschnäuzigkeit“. Wie das geht, erlebte der VfL in der 24. Minute, als die Gäste einen Konter eiskalt zur Führung nutzten.

Auch in der zweiten Halbzeit sah Trainer Habben einen über weite Strecken spielbestimmenden VfL – allerdings ohne zählbares Ergebnis. „Pfosten,. Latte, knapp drüber oder gehalten – es ist einfach ein bisschen verhext, wenn du unten im Tabellenkeller stehst“, stellte Habben fest. Dann kommt Pech dazu: In der 48. Minute fiel das 2:0 für die Gäste – durch ein Eigentor von Dennis Qoraj. Dessen Kopfball landete als Bogenlampe im eigenen Torwinkel.

Der VfL steckte nicht auf und drängte weiter. Simon Richter verwandelte in der 60. Minute einen Foulelfmeter zum Anschlusstreffer. Der VfL kämpfte weiter – und musste erleben, wie Büren in der 74. und 90. Minute noch zu zwei Kontertoren kam. „Das ist meine Mannschaft einfach zu unerfahren“, begründete Habben auf die Gegentore.

„Wir haben viel investiert und uns leider nicht belohnen können“, sagte der Trainer. Er habe großen Respekt vor der Einstellung der Spieler. „Wir dürfen dieses Spiel durchaus als Lebenszeichen im Abstiegskampf sehen“, will Andreas Habben den VfL trotz der bisherigen mageren Ausbeute noch nicht abschreiben.

Startseite