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Fußball: 3. Liga

VfL Osnabrück verpasst in Köln Sprung auf Rang drei

Osnabrück

Die Konkurrenz hatte die Tür geöffnet, der VfL Osnabrück hätte nur durchgehen müssen – im Montagsspiel bei Viktoria Köln verpassten die Lila-Weißen allerdings den Sprung auf Platz drei. Und hatten gar noch Glück, mit dem Unentschieden davonzukommen.

Von Alfred Stegemann

Weiter ungeschlagen im neuen Jahr, aber noch immer nicht auf dem ersehnten Rang drei: Haktab Omar Traore, hier im Duell mit Simon Handle, und der VfL spielten in Köln Unentschieden. Foto: Imago/Fotografie73

Der VfL Osnabrück hat den Sprung auf den dritten Platz in der 3. Liga verpasst. Nachdem die sechs erstplatzierten Konkurrenten am Wochenende allesamt nicht gewinnen konnten, wären die Lila-Weißen mit einem Sieg im Montag-Spiel bei Viktoria Köln auf den Relegationsplatz gerauscht. Daraus wurde nichts. Leistungsgerecht 1:1 trennte sich der VfL vom rechtsrheinischen Club und bleibt auf Rang fünf hängen. Die Führung von David Philipp nach einer halben Stunde glich Sven Köhler in der 50. Minute aus. Zu mehr lange es für den VfL nicht.

Die Lila-Weißen bleiben damit im Jahr 2022 ungeschlagen, hatten sich dennoch mehr vom Auftritt in Köln erhofft. Auch wenn das Ergebnis in Ordnung geht, hatten sie in der Endphase das Glück auf ihrer Seite, als Luca Marseiler die Riesenchance zum Siegtreffer für Köln ausließ.

VfL-Trainer Daniel Scherning hatte sich zu einer Änderung gegenüber dem 1:1-Unentschieden vor einer Woche gegen Türkgücü München entschieden. Florian Kleinhansl nahm wieder seinen Part links in der Viererkette für Manuel Haas (Bank) ein. Die Lila-Weißen starteten gut in die Partie, wie auch Viktoria Köln. Beide Clubs lieferten sich fast einen offenen Schlagabtausch mit guten Chancen auf beiden Seiten. Nach und nach verlor die Partie aber an Tempo. Vor allem der VfL ließ immer mehr nach und sorgte kaum noch für gefährliche Offensivszenen.

Köln näher am 2:0 als VfL dem Ausgleich

Anders die Hausherren. Mit Glück und Können schlenzte schließlich David Philipp in der 31. Minute einen Freistoß aus halbrechter Position direkt vom Rand des Strafraums unhaltbar für Philip Kühn in die Maschen zur durchaus verdienten Kölner Führung. Die waren danach dem 2:0 näher als der VfL dem Ausgleich.

Für die zweite Hälfte hatten sich die Gäste dann einiges vorgenommen, machten gleich Druck und wurden schnell belohnt. Per Bogenlampe auf den zweiten Pfosten bediente Aaron Opoku Sven Köhler, der das Leder aus kurzer Distanz über die Linie befördert.

Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Der VfL tat zwar nun mehr für die Offensive, Viktoria setzte aber immer wieder Nadelstiche.

In der Schlussphase legte der VfL dann einen Zahn zu und drängte die Hausherren weiter zurück. Vor allem der für Ba-Muaka Simakala eingewechselte Sören Bertram sorgte für Gefahr. Wirklich zwingend wurde es aber nicht mehr. Der VfL kam am Ende kaum noch gefährlich in die Box und hatte in der 90. Minute Riesenglück, als der eingewechselte Luca Marseiler plötzlich frei vor Kühn auftauchte, den Ball aber neben den Pfosten setzte. In der vierminütigen Nachspielzeit passierte nichts mehr – es blieb beim 1:1.

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