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Handball: HSG Kattenvenne/Lengerich

Viel getan – noch viel zu tun

Kattenvenne/Lengerich

Bei der HSG Kattenvenne/Lengerich treiben sie eifrig die Planungen für die kommende Spielzeit und so viel mehr voran. Ein Überblick über den Status quo.

Von Niklas Groß

Der erste Eintrag ins Geschichtsbuch der HSG Kattenvenne/Lengerich: Die HSG Hohne/Lengerich steigt auf und sichert der neugegründeten HSG so ein Ticket in der Landesliga. Emotionen, die Kattenvenne und Lengerich zusammenschweißen. Foto: jw

Das Logo der Spielgemeinschaft, Trainingszeiten, Trainingsort, Trainer sind bestimmt – sie wurden den Aktiven schon vor geraumer Zeit, in einem ersten Schritt mitgeteilt. Die Spielerpässe umgemeldet, Trikots und Trainingsanzüge bestellt, wobei noch nicht klar ist, welche Mannschaft letztlich wieviele Trikots welcher Größe benötigen wird, eine neue Bankverbindung ist einzutragen, Gespräche mit Sponsoren zu führen,.... Puh. So eine Spielgemeinschaft aus dem Boden zu stampfen, kostet dann doch Zeit. Zeit, die sich der Sportliche Leiter der HSG Kattenvenne/Lengerich, Stefan Hülsmeier, und Gefährten auch und gerade in der Sommerpause nehmen. Man komme ganz gut voran, sagt der, mitten in der Arbeit steckend.

Und dann sind da ja noch die Punkte, die sich nicht auf einer to-do-Liste abhaken lassen, die eine Mehrjahresaufgabe werden dürften: die Ideale, mit denen die HSG antritt. „Zwei etablierte Vereine zusammenzuführen, das ist die Aufgabe“, sagt Hülsmeier und fügt Sätze an wie „Wir wollen ein großer verschworener Haufen werden“, „Wir wollen etwas Soziales anbieten“, „Wir wollen jedem, der Lust hat, einen Platz bieten“. Da haben sie sich ganz schön was vorgenommen mit der HSG – wenngleich sich die Verantwortlichen auf einem guten Weg wähnen dürfen.

Vier Mannschaften – unterschiedliche Rollen

Unter der Woche saßen die Trainer zusammen, sprachen über Kader und Vorbereitung. Die Zuordnung der Spieler zu den einzelnen Mannschaften steht noch aus, doch zumindest, was die erste Mannschaft angeht (und dann auch wieder die Zweite usw. tendiert), sieht es so aus, als würde sie mit einem großen Kader starten, der dann sukzessive ausgedünnt wird. Externe Zugänge wird es nicht geben, sodass das Team ausschließlich aus Lengericher und Kattenvennner „Jungs“ besteht.

Den Trainerjob bei der Ersten teilen sich Daniel Bieletzki und Volker Hollenberg, Sascha Schlingermann gibt den Co. „Mit der ersten und zweiten Mannschaft peilen wir erstmal den Klassenerhalt an“, sagt Hülsmeier vorsichtig. „Die müssen sich erst finden.“

Besagte zweite Mannschaft wird trainiert von Gerrit Haverkamp und Sven Hassmann, denen Henning Behrens assistiert. Das Team startet in der Münsterlandliga – so heißt die Bezirksliga nun –, hier wird der Interessierte viele ehemalige A-Jugendliche zu sehen bekommen und solche, die sogar noch A spielen könnten.

Die Dritte wiederum ist der Unterbau für die Zweite, geht in der Münsterlandklasse, der einstigen Kreisliga, an den Start und wird betreut vom Gespann Tobias Hassmann und Jörg Howe sowie Erik Folsche und Stefan Brüning.

Nicht spruchreif ist die Besetzung des Trainerpostens für die Vierte. „Da geht es vorwiegend um die Betreuung am Spieltag“, sagt Stefan Hülsmeier – schließlich setzt sich das Team überwiegend aus erfahrenen Akteuren zusammen. Die Mannschaft startet in der 1. Kreisklasse. „Dazu haben wir uns bewusst entschieden“, so Hülsmeier. „Lieber eine Klasse tiefer und entwickeln – bevor sie mit Frust starten.“

Auf los geht‘s los

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