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Handball: TSV Ladbergen

Viele Argumente für den Aufstieg

Ladbergen

Der TSV Ladbergen bereitet sich auf eine Saison vor, in der er durch sein hervorragendes Abschneiden in der vergangenen Spielzeit zu den Titelanwärtern gehört. Sportlicher Leiter Stefan Ferlemann sagt: „Wir wollen aufsteigen.“

-ng-

Jannik Meyer verfolgt mit dem TSV große Ziele. Viel Spielraum bleibt dem Club nach Platz zwei in der Vorsaison auch nicht. Foto: jw

So ganz will es nicht raus, aber letzten Endes bringt es Stefan Ferlemann doch über die Lippen: „Wir wollen aufsteigen“, sagt der Sportliche Leiter des TSV Ladbergen, dem sich auch wenig Auswege bieten angesichts des zweiten Platzes in der Vorsaison.

Und doch ist Ferlemanns Vorsicht verständlich, ist der Weg in die Verbandsliga doch ein weiter. Da wären die Absteiger Kinderhaus und Emsdetten II, die qua Vorsaison zu den Spitzenteams zu zählen sind. Hinzu kommen, so denkt Ferlemann, Münster 08 und Vreden. Außerdem gehen aus den sechs Landesligen nur drei Teams in die Verbandsliga hoch. Heißt: Der TSV Ladbergen müsste im Falle von Platz eins eine Relegation spielen, dann gegen Sieger von Staffel 4 (Ruhrgebiet und Sauerland).

Und: „Wir haben keinen klassischen Shooter, könnten gegen eine defensive Abwehr Probleme bekommen“, führt Ferlemann an, hat aber mehr als genau so viele Pro-Argumente zu bieten: Das Spielfeld schneller überbrücken will der TSV – und hat dafür in den Außen Niklas Seifert (Ahlener SG) und Ahmed Alkenane (zweite Mannschaft) zwei Spieler mit Lichtgeschwindigkeit dazubekommen. Auch die übrigen drei Zugänge sorgen für Steigerungen in Qualität wie Quantität: Jonas Langenberg kommt für den Rückraum vom TV Emsdetten II, Marek Peters (vom TV Kattenvenne) und Phil Lagemann (JSG Tecklenburger Land) für Rückraum-Rechts. Dem gegenüber stehen in Lukas Holsch und Julian Schröer (beide Karriereende) sowie Jannik Wortmann (Studium) drei Abgänge. „Wir haben alle Positionen doppelt bis dreifach besetzt, wir wollen gewappnet sein für Verletzungen und Corona“, so Ferlemann, dessen Farben auf eine gute Deckungsarbeit samt Torhütern setzen.

In den bisherigen Tests zeigte sich der TSV sehr stark, schlug unter anderem mit Brockhagen einen Verbandsligisten mit Plus sechs. Am 13. August nimmt das Team an einem Dreier-Turnier in Versmold teil mit Versmold und Herford, tags darauf folgt dann der zweite Vergleich mit Verbandsligist Brockhagen.

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