1. www.wn.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Ladbergen
  6. >
  7. Zeit für Abschiede

  8. >

Handball: TSV Ladbergen

Zeit für Abschiede

Ladbergen

Letztes Spiel daheim – das ist in der Regel auch die Bühne für Verabschiedungen. Bei den Handballern des TSV Ladbergen wurden jüngst Spieler, Trainer und Betreuer mit einem Präsent bedacht. Die Zuschauerinnen und Zuschauer spendeten reichlich Applaus.

Von und

Und niemals geht man so ganz: TSV-Ehrenvorsitzender Hans-Gerhard Schröer (2.v.l.) verabschiedete Foto: TSV Ladbergen

Wenn es zum letzten Heimspiel auf die Platte geht, heißt es meistens Abschied nehmen. So auch beim letzten Heimspiel der Landesliga-Herren des TSV Ladbergen.

Vor dem Saisonfinale gegen den SuS Neuenkirchen wurden in der Rottsporthalle Spieler, Trainer und Gönner verabschiedet. Als dienstältester Betreuer wurde Franz-Josef „Ben“ Korell für seinen Einsatz mit dem Medizinkoffer und den Duplos vom TSV-Ehrenvorsitzenden und Hallensprecher Hans-Gerhard Schröer verabschiedet. Korell saß mehr als 25 Jahre auf der Bank.

Mit Lucas Holdsch und Julian Schröer gehen auch zwei TSV-Eigengewächse in den Handball-Ruhestand. Schröer erzielte in seiner Laufbahn für den TSV Ladbergen 631 Tore in 234 Pflichtspielen. Holdsch kam in 176 Pflichtspielen auf 278 Tore, wobei in er 80 Tore in der Saison 2017/18 erzielte. Highlights der beiden waren natürlich die Aufstiege in die Verbandsliga.

Handballerisch kürzertreten wird Jannik Wortmann, nach nur einer Saison. Der Rechtsaußen kam vor der Saison aus Brockhagen und wird sich in Zukunft auf sein Studium konzentrieren.

Auch bei der Reserve wird es Änderungen auf der Bank geben. Vor drei Jahren übernahmen das Vater-Sohn-Gespann Ralf Kuckhermann und Philipp Kruska die Kreisliga-Mannschaft, sie schafften mit dem Team den Sprung in die Bezirksliga. Mit elf Punkten in der abgelaufenen Saison verpasste die Truppe nur knapp den Sprung in die obere Tabellenhälfte. Kruska spielte selbst bis zu seinem Kreuzbandriss für die erste Mannschaft und war auch beim letzten Aufstieg dabei. Kuckherman ist seit über 20 Jahren als Coach beim TSV tätig und hat von der E-Jugend bis zur Reserve alles trainiert. In der neuen Saison übernehmen mit Thorsten Stork und Per Reinecke zwei erfahrende Handballtrainer die „Zweite“

Wie sieht die Zukunft der Verabschiedeten aus? Julian Schröer ist erstmal froh, den Sommer zu genießen, der sonst ja immer durch die Vorbereitung geblockt war. Aber es soll auch mehr Tennis gespielt werden.

Lucas Holdsch will sich jetzt zunächst auf seine Masterarbeit konzentrieren und wenn Zeit ist, geht es auf den Golfplatz. Philipp Kruska genießt die Zeit mit der Familie. „Ich könnte mir aber grundsätzlich vorstellen, in Zukunft wieder als Trainer aktiv zu werden.“ Ralf Kuckhermann freut sich derweil auf die freien Wochenenden und natürlich auch auf die Zeit mit dem Enkel, der beim Kinderturnen im Verein unterwegs ist. Natürlich werden sie sich alle auch in der Halle bei den Heimspielen sehen lassen.

Startseite
ANZEIGE