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„Jump and Run“ feiert Premiere

Beerlage-Holthausen gewinnt Teamspringen

Beerlage/Holthausen

Beste Turnierstimmung kam beim Reitturnier des RFV Beerlage-Holthausen auf. Der Sieg der gastgebenden Equipe trug seinen Teil dazu bei. Als echter Gewinn und Stimmungsmacher erwies sich ein neuer Wettbewerb.

Leni Himker auf Lamborghini und Franziska Hagemann siegten beim „Jump and Run“. Foto: Jana Sicking

Die Freude, endlich wieder ein (fast) normales Reitturnier erleben zu können, war am Wochenende auf der Reitanlage in Beerlage überall zu spüren: Die Stimmung unter den Reiterinnen, Reitern und den Zuschauern hätte nicht besser sein können.

Dazu trug auch der Sieg des gastgebenden Reit- und Fahrvereins Beerlage-Holthausen beim Mannschaft-Spring-Wettbewerb am Sonntagnachmittag bei. Nach einem spannenden Wettkampf, bei dem sechs Teams mit je vier Reitern gegeneinander antraten, freuten sich Lea Laubrock auf „Flanell“, Margareta Jelkmann auf „All or Nothing“, Dana Schleithoff auf „Morgenröte“ und Hannes Leusing auf „Last Samuray“ über ihren ersten Platz vor dem Reitverein Billerbeck.

Insgesamt habe sich der Reit- und Fahrverein Beerlage-Holthausen beim Turnier sehr gut geschlagen, kommentierte Mitorganisator Thomas Wesseler die guten Ergebnisse in Dressur und Springen.

Ein besonderer Höhepunkt des Turniers war ein neuer Wettbewerb. Beim „Jump and Run“ kommt es nicht nur auf die reiterlichen Fähigkeiten an, sondern auch auf die Läuferischen. Denn dabei müssen zunächst Reiter oder Reiterin mit Pferd einen kleinen Springparcours überwinden, und danach muss ein nichtberittenes Team-Mitglied auf den Kurs. Dabei hielt es die Zuschauer nicht mehr auf ihren Plätzen, die Stimmung kochte, und die Mannschaften wurden lauthals angefeuert.

Der Sieg ging auch hier an den RFV Beerlage-Holthausen: Leni Himker auf „Lamborghini“, der seinem Namen alle Ehre machte, und Franziska Hagemann als unberittenes Team-Mitglied, entschieden den ersten Beerlager „Jump and Run“ unter großem Jubel für sich entscheiden. 13 Paarungen hatten gemeldet.

Insgesamt war bei den Wettbewerben für jede Altersklasse und (fast) jeden Schwierigkeitsgrad etwas dabei. Die Meldestelle vergab rund 460 Startplätze. Die Kleinsten starteten in der Führzügelklasse, die erfahrensten Reiter beim M-Springen, das am späten Sonntagnachmittag den Ausklang des Turniers bildete. Hier belegte Jacqueline Hempe (RFV Nienberge) auf „Calvin“, „Catanaro“ und „Cula Lou“ die ersten drei Plätze.

Bei strahlendem Wetter und bester Verpflegung mit selbstgebackenem Kuchen, Pommes, Bratwurst und Getränken aller Art, erlebte das Publikum zwei schöne Turniertage in Beerlage. Daher zeigte sich Turnier-Organisator Bernhard Lütke-Lordemann mit dem reibungslosen Ablauf des Turniers auch rundum zufrieden.

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