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TuS Laer 08 erwartet Oberligisten FC Eintracht Rheine

Im Fünfer liegen seine Stärken

Laer

Angeblich hat der Pokal seine eigenen Gesetze. Wenn allerdings Kreisliga auf Oberliga trifft, dürften diese wohl außer Kraft gesetzt sein. Es sei denn, der TuS Laer und der FC Eintracht Rheine strafen alle Experten Lügen.

Von Günter Saborowskiund

Ball im Netz, Torwart am Boden, Mitspieler mit hängenden Köpfen: Keine besonders Foto: Thomas Strack

Alexander Thüning ist mit seinen 21 Jahren ein noch sehr junger Torwart, der heute Abend im Pokalspiel gegen den Oberligisten FCE Rheine einiges zu tun bekommen dürfte. Im letzten Testspiel beim Bezirksligisten Cheruskia Laggenbeck hielt er seinen Kasten beim 2:0-Sieg sauber, beim 2:1-Erfolg gegen Tecklenburg musste Thüning indes einmal hinter sich greifen.

„Auf der Linie ist er bärenstark“, behauptet sein Trainer Ron Konermann. „Alles, was im Fünfer passiert, da ist er gut“, ergänzt der Coach und meint damit Thünings Verhalten im Eins-gegen-eins. Ausbaufähig sei dagegen seine Strafraumbeherrschung und die Ansprache zu seinen Vorderleuten.

Und darauf wird es heute gegen den Oberligisten ebenfalls ankommen, denn die Abwehr wird sich gegen die Rheinenser wahrscheinlich auch nicht über einen Mangel an Arbeit beklagen können. Steffen Köhler als Sechser und die beiden Innenverteidiger müssen höllisch aufpassen – wobei noch gar nicht klar ist, wer diese beiden Positionen einnehmen wird. Sicher ist, dass der ehemalige Landesligakicker Marcel Lütke Lengerich nicht spielen kann. „Er ist berufsbedingt die nächsten Wochen nicht da“, muss Konermann längere Zeit auf den ehemaligen Altenberger verzichten.

„Die Rheinenser sind technisch stärker als wir, werden auch in Sachen Fitness und Bereitschaft, ohne Ball zu laufen, weiter sein. Wir werden viel hinterher laufen müssen“, vermutet der Trainer der Nullachter. Dennoch sollen seine Leute „keinen Sicherheitsabstand halten“, sondern den Oberligakickern die Spielfreude vermiesen. „Die Jungs sollen die Begegnung als Bonusspiel ansehen und möglichst was lernen“, sagt Konermann. Und so lange, wie es geht, ein 0:0 halten.

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