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Fußball: Chefcoach verlängert um eine weitere Saison

Konermann bleibt beim TuS Laer

Laer

Ron Konermann geht ab Sommer in seine fünfte Saison als Coach vom TuS Laer – und das, obwohl er damals ursprünglich gar nicht als Kandidat vorgesehen war. Die Verantwortlichen der Nullachter trafen letztlich die richtige Entscheidung.

-tv-

Ein Anblick, den die Laerer noch ein weiteres Jahr genießen dürfen: Ron Konermann auf seiner geliebten Wasserkiste. Foto: Thomas Strack

Das war abzusehen: Spitzenreiter der Kreisliga A trotz noch zwei anstehenden Nachholspielen. Auch mit der Mannschaft und dem Verein harmoniert Coach Ron Konermann super. Die logische Konsequenz: Er und sein Co-Trainer Kai Bröker gehen mit dem TuS Laer auch in die kommende Spielzeit.

Damals wurde er – über seinen Bruder Leon – eigentlich nur als Berater hinzugezogen, um bei der Suche nach einem neuen Trainer zu helfen. „In den Gesprächen hat sich dann rauskristallisiert, dass sich die Verantwortlichen das auch mit mir vorstellen können“, so der gebürtige Borghorster. „Vorher hatte ich eigentlich gar keine Ambitionen auf einen Platz im Trainerstuhl.“

Seit der Saison 2018/19 steht der 36-jährige an der Seitenlinie der Schwarz-Gelben. Im ersten Jahr kämpfte er mit dem TuS gar gegen den Abstieg. In den beiden Corona-Saisons 2019/20 und 2020/21 kletterten die Laerer tabellarisch immer weiter nach oben. Nun grüßen sie von der Tabellenspitze.

An der positiven Entwicklung hat Konermann einen entscheidenden Anteil. „Wir haben damals entschieden, die Mannschaft ein wenig umzustellen. Wir wollten mehr auf junge Talente, vorwiegend aus Laer, setzen. Das hat logischerweise etwas angedauert“, erklärt er die kleineren Anlaufschwierigkeiten. „Wir haben uns über die Jahre immer weiter entwickelt und auch zur jetzigen Saison noch mal einen großen Schritt gemacht.“

Doch neben der Förderung der Laerer Jugend hat der 36-jährige den Kader punktuell durch externe Neuzugänge versteckt. Beispielsweise Marcel Lütke Lengerich lockte er aus der Westfalenliga – genauer gesagt von Westfalia Kinderhaus – ins Ewaldidorf. Ebenso ist Robin Drees (ehemals TuS Altenberge II) eine feste Stütze. Auch der frühere Laerer Steffen Köhler entschied sich, vom TuS Altenberge aus der Landesliga zurück in die Heimat zu kehren.

„Vor allem schätze ich hier das familiäre Umfeld. Außerdem ist jeder bereit, alles für den Erfolg des Seniorenfußballs zu geben“, schwärmt der 36-jährige über beide Ohren. „Auch das Vereinsleben, also beispielsweise das Miteinander mit der Zweiten ist klasse.“

Für die kommende Saison verfolgt der mittlerweile in Gimbte Ansässige klare Ambitionen: „Solange die Spielzeit nicht wieder wegen Corona abgebrochen wird, wollen wir ganz klar aufsteigen. Das ist bei dem Tabellenstand ja kein Wunder. Das wäre für die Entwicklung unserer jungen Spieler super, da sie in der Bezirksliga noch einmal eine andere Art von Fußball kennenlernen würden.

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