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Kreisliga A: Laer schlägt Wettringen II 4:3

TuS Laer gewinnt mit dem Schlusspfiff

Laer

TuS Laer 08 lag zur Pause mit 0:1 zurück. In der zweiten Hälfte zeigte das Team von Trainer Ron Konermann ein anderes Gesicht. Marcel Exner traf drei Mal. Zwei weitere Treffer fielen noch in der Nachspielzeit.

-omw-

Hannes Medding (kl. Bild, r.) und Foto: Günter Saborowski

Nach einer umkämpften Partie behält TuS Laer die drei Punkte zu Hause. Den Siegtreffer erzielte Martin Bühning in der Schlusssekunde.

Zu Beginn sahen die Zuschauer eine zähe Partie. Die erste Möglichkeit bot sich Marcel Exner. Seinen Abschluss lenkte der Torhüter mit den Fingerspitzen zur Ecke (16.). Die erste gelungene Aktion der Gäste brachte direkt die Führung. Nach einem Einwurf schloss Lukas Brebaum trocken ins rechte untere Eck ab (36.).

Eine weitere Unachtsamkeit nach der Pause bedeutete den nächsten Treffer für Wettringens Reserve. Zunächst blockten die Verteidiger zwei Mal. Den dritten Versuch versenkte Brebaum unhaltbar im rechten Eck (48.). Fortan drehte Laer auf. „Wir haben uns vorgenommen mehr Emotionen ins Spiel zu bringen und uns gegenseitig zu pushen“ kommentierte Laer-Trainer Ron Konermann.

Den Anschluss stellte Laer durch einen Elfmeter her. Paul Wesener-Roth war vom Torhüter gefoult worden. Exner verwandelte den fälligen Strafstoß sicher (51.). Dann dribbelte Exner von der linken Außenbahn ins Zentrum und haute den Ball aus rund 25 Metern zum Ausgleich in die Maschen (78.). Anschließend landete ein langer Ball vom Laerer Keeper Alexander Thüning erneut bei Exner. Der Gegner stoppte ihn regelwidrig im Strafraum. Der Gefoulte verwandelte auch seinen zweiten Elfmeter im linken Eck (82.). Schon in der Nachspielzeit schlug Wettringen II den Ball vor das gegnerische Tor. Eine Kopfballverlängerung landete bei Jonas Brüning, der volley in den Winkel abschloss. Die letzte Aktion gehörte aber den Gastgebern. Ein Freistoß von Leon Konermann von der linken Seite landete schließlich bei Bühning, der das Runde zum umjubelten Siegtreffer über die Linie drückte. „Manchmal ist Fußball komisch. Wer mehr investiert, dem fällt der Ball auch mal vor die Füße. Der Sieg ist glücklich, aber schön“, resümierte Konermann.

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