Fußball: Hitze stresst TE-Fußballer

Andreas Habben empfiehlt: „Im Spiel einfach Pausen einlegen“

Tecklenburger Land

Das Thermometer kratzte gestern an der 40-Grad-Marke. Bei diesen Temperaturen stöhnen auch die Sportler. Sei es im Wettkampf oder beim Training. Viel trinken, empfehlen die Trainer heimischer Fußball-Kreisligisten, bei denen wir uns umgehört haben.

Uwe Wolter

So eine nasse Abkühlung wünschen sich derzeit viele Fußballer – ob beim Training oder beim Testspiel. Während der eine Trainer die Übungen etwas dosiert, zieht der andere voll durch – der Hitze zum Trotz. Foto: Alfred Riese

Seit drei Wochen befinden sich die Spieler des SC Preußen Lengerich in der Vorbereitung auf die neue Saison. „Es läuft ganz gut“, meint Trainer Pascal Heemann. Der Schwerpunkt lag zunächst auf der Ausdauer, dann kamen Kraft- und spieltechnische Elemente dazu. „Die Jungs sind schon weiter, als im vergangenen Jahr“, berichtetet Heemann erfreut. Die aktuelle Hitze machen zwar schon zu schaffen, aber „da gehen wir auch in Ladbergen an den Kanal und schwimmen. Das macht auch Spaß.“ Die hitze schlauche aber schon, trotzdem werde, wenn auch etwas dosierte, weiter trainiert. Am Samstag steht beim SV Uffeln (14.30 Uhr) das nächste Testspiel an.

„Die Kreisliga A ist diesmal so stark wie nie.. Da müssen wir gut vorbereitet sein“, sagt Andreas Habben, Trainer des VfL Ladbergen. „Da darf kein Schlendrian einkehren“, warnt er. Das Training werde daher voll durchgezogen. Am Mittwochabend trug der VfL noch ein Testspiel gegen Emsdetten 05 II aus und gewann mit 1:0 (Tor: Niklas wehe 65. Minute). „Der Trainer hatte vorher bei uns angerufen, ob das Spiel wegen der Hitze überhaupt stattfinden solle“, so Habben. „Wir wollen spielen“, habe er geantwortet. „Und meinen Spielern habe ich gesagt, es ist besser zu spielen. Da könnt ihr dann mal zwei, drei Pausen einlegen. Das Training würde dagegen voll durchgezogen“, lässt Habben ein wenig den Magath durchblicken. Während des Testspiels seien schon vier Kisten Wasser draufgegangen. Aber sein „Schleifen“ scheint ihm recht zugeben. „Wir waren beim Trainings bisher nie weniger als 18 Mann. Alle ziehen voll mit.“

Mehr Mitleid mit seinen Spielen hat Marcus Mahnken vom B-Ligisten BSV Leeden/Ledde.. „Das Training wird schon dosiert. Da spielen wir mehr mit dem Ball. Wichtig ist, dass dabei viel getrunken wird“, sagt er. Am Dienstagabend trug der BSV sein bisher letztes Testspiel bei GW Steinbeck aus und gewann mit 4:2. „In der ersten Halbzeit war noch gutes Tempo im Spiel. Nach einer Stunde wurde es aber immer unansehnlicher“, fand Mahnken.

Ähnlich läuft es beim SC VelpeSüd. Da hat Trainer Jens Bovenschulte am gestrigen Donnerstag das Training sogar ausfallen lassen, obwohl am Samstag das nächste Testspiel gegen Arminia Ibbenbüren III (15 Uhr) ansteht. „Da müssen dann viele Trinkpausen eingelegt werden“, lautete seine Empfehlung. „Und zum Glück haben wir in Velpe reichlich Schatten.“

Alles hat mal ein Ende, auch die aktuelle Hitzewelle. Irgendwo war zulesen, jetzt käme Polarluft. Na dann!

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