Fußball: Frauen-Landesliga

BSV Brochterbeck unterliegt SuS Scheidingen in der Nachspielzeit

Tecklenburger Land

Die TE-Teams holten in der Frauen-Landesliga nicht die erhofften Punkte. Die U23 von Arminia Ibbenbüren musste gegen den Tabellenletzten FC Oeding Federn lassen. Beide Mannschaften trennten sich 0:0-Unentschieden. BSV Brochterbeck verlor im heimischen Stadion mit 0:1 gegen SuS Scheidingen.

Laura Jacobs

Unglücklich mit 0:1 mussten sich gestern Nachmittag die Fußballfrauen des BSV Brochterbeck auf Asche gegen SuS Scheidingen geschlagen geben. Foto: Jörg Wahlbrink

BSV Brochterbeck – SuS Scheidingen 0:1

BSV Brochterbeck musste gegen SuS Scheidingen eine bittere Niederlage hinnehmen. Die Zuschauer sahen eine hochmotivierte und auch spielerisch gute Heimmannschaft, die Scheidingen fast über das ganze Spiel im Griff hatte. Lediglich in der zweiten Minute der Nachspielzeit gab es einen kleinen Moment, in der die Hintermannschaft vom BSV unachtsam war. Sina Dirkvormhof kam nach einer Flanke zum Abschluss und traf zum 0:1-Endstand. „Das Ergebnis sagt nichts über das Spiel“, so eine enttäuschter Trainer Andrew Celiker, der dennoch lobende Worte fand: „Wir haben als Mannschaft gut verteidigt und den Ball gut nach vorne getragen. Wir haben super gespielt und hatten deutlich mehr Torchancen.“ Einziges Manko ist die fehlende Durchschlagskraft vor dem Tor. „Wir bringen den Ball gut nach vorne, aber die letzte entscheidende Aktion fehlt uns, das ist momentan unser Problem“, so Celiker weiter. Brochterbeck rutscht durch die Niederlage auf den 12. Tabellenplatz.

Tore: 0:1 Dirkvormhof (90. + 2).

FC Oeding – Arm. Ibbenbüren II 0:0

Die Personalsorgen bei Arminias Zweitvertretung nehmen nicht ab. Mit insgesamt elf gesunden Spielerinnen inklusive Trainerin Katharina Eiter ging es nach Oeding. Unter diesen elf Spielerinnen waren allerdings drei gerade erst wieder genesen, sodass ein Einsatz über 90 Minuten eigentlich zu früh kam. Da allerdings keine Wechselalternative zur Verfügung stand, musste jede auf dem Platz 90 Minuten durchspielen. „Am Ende war es eher ein Acht gegen Elf“, so Eiter. Trotz der personellen Probleme machten die Gäste aus Ibbenbüren ein gutes Spiel und ließen von Oeding keine nennenswerte Torchance zu. Auf der eigenen Seite erspielten sich die Arminen ein paar Tormöglichkeiten, die allerdings nicht zum gewünschten Erfolg führten. Eiter ist dennoch sehr zufrieden mit der Leistung ihrer Mannschaft: „Es war ein reines Kampfspiel. Wir haben gut dagegengehalten und am Ende unter den Voraussetzungen einen Punkt gewonnen.“ Arminia ist nun Tabellendritter mit zwei Punkten hinter Tabellenführer Borussia Emsdetten.

Tore: Fehlanzeige.

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