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Handball: Landesliga

Der erste Sieg ist notiert für die HSG Tecklenburger Land

Tecklenburger Land

Es ist geschafft: Gegen den TuS Recke gelang der erste Saisonsieg für die Handballerinnen der HSG Tecklenburger Land. Trainerin Daniela Oana zeigt sich glücklich und erleichtert. 

Von André Fischer

Gegen den TuS Recke gab es am Samstag endlich den ersten Saisonsieg für Linda Apitz und ihre HSG Tecklenburger Land. Foto: Jörg Wahlbrink

Um kurz nach 18.30 Uhr schloss Daniele Oana die Haustür daheim auf. Samstagabend – Wochenende. Überglücklich ließ sie sich nach einer ereignisreichen Woche mit Happy End auf das Sofa fallen. 33:25 (15:14) gegen den TuS Recke gewonnen, der erste Sieg für die Frauen der HSG Tecklenburger Land in der Landesliga ist notiert. „Das tut richtig gut“, sagt die Trainerin. Nach der Spielabsage gegen den SC Münster 08 aufgrund etlicher krankheitsbedingter Ausfälle, hat der Alltag die Handball-Spielgemeinschaft wieder eingeholt. Gut so. Jetzt geht es in eine dreiwöchige Spielpause.

HSG-Frauen brauchen Anlaufzeit

Das Duell mit dem Schlusslicht war in den ersten 30 Minuten ein relativ zähes, ausgeglichenes. 9:11 hinten, 12:11 vorne – die Führungen wechselten auf beiden Seiten im Minutentakt. „Wir waren äußerst verkrampft“, bilanzierte Oana. Sie konnte auf jene Stammkräfte zurückgreifen, die zuletzt mit einem Infekt hernieder lagen und Antibiotika nehmen mussten. 14 Spielerinnen standen im Kader – und durften auf die Platte. „Wir haben viel gewechselt, ich wollte allen Spielanteile geben.“
Geduld war indes gefordert, Linda Apitz und Co. brauchten eine gewisse Anlaufzeit. Gerade vor der Pause wurden zu viele Fahrkarten geworfen. „Da fehlte es an Konzentration“, ärgerte sich Oana.

Ausrufezeichen vor der dreiwöchigen Pause

Sie sah im zweiten Abschnitt eine ganz anders auftretende HSG, die scheinbar Zielwasser getrunken hatte. Beim 23:21 war Recke noch dran – um in der Folge nur als Spielball herzuhalten. Auf 30:22 zog die Spielgemeinschaft davon. Die Vorentscheidung. „Ich freue mich, dass wir nach der unfreiwilligen Auszeit ein Ausrufezeichen gesetzt haben“, so Oana. Für sie und ihre Spielerinnen sind jetzt Ferien angesagt. Und Urlaub. Die Trainerin zieht es auf eine Kreuzfahrt ins westliche Mittelmeer. Kraft tanken für neue Aufgaben.

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