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Handball: Landesliga

Der TSV Ladbergen in Lauerstellung

Ladbergen

Der TSV Ladbergen befindet sich zum Wiederbeginn in Sichtweite von Platz eins in der Landesliga. Trainer Dirk Elschner und sein Team haben den Aufstieg auch noch nicht abgeschrieben. Nur müssen sie erstmal ans Spielen kommen.

-ng-

Voller Fokus: Ladbergen liegt in der Landesliga drei Punkte hinter Tabellenführer Ibbenbüren. Schon alsbald kann der TSV im direkten Duell verkürzen.  Foto: Jörg Wahlbrink

2022 ist keine zwei Wochen alt, da nimmt Corona schon wieder Einfluss auf die Anatomie einer Saison. Die Pandemie würfelt den Spielplan durcheinander. Wunderbar deutlich wird das am Beispiel des TSV Ladbergen, Landesliga-Staffel 3. Weil der Vergleich mit SuS Neuenkirchen aufgrund zweier Corona-Fälle im Team abgesagt werden musste, startet der TSV, Stand heute, am Sonntag kommender Woche beim 1. HC Ibbenbüren ins neue Jahr – und damit direkt mit einem Spiel, in dem es um Vieles, wenn nicht gar um Alles geht. Der Vergleich mit dem Spitzenreiter schließlich dürfte zu jenen „Chancen“ gehören, die TSV-Coach Dirk Elschner mitsamt Team „schon noch nutzen“ will, um oben anzugreifen. „Aber wir haben es nicht mehr in der eigenen Hand.“

Elschner: „Der Weg stimmt mich optimistisch“

Auf Platz drei und mit fünf Minuspunkten hat der heimische Landesligist 2021 Lebewohl gesagt, vor ihm liegen besagtes Ibbenbüren (-2) und der TV Vreden (-4), gegen den es im übernächsten Auswärtsspiel geht.

In der Vorbereitung ließ der TSV mit einem Testspielsieg über Verbandsligist ASV Senden aufhorchen, wohl auch das veranlasst Elschner zu der Aussage, die Mannschaft stehe „gut im Saft“. Zu tun gebe es trotzdem immer: Das Team sei sehr breit besetzt und in der Spitze auch individuell beschlagen, Verbesserungspotenzial sieht Elschner vor allem im Zusammen- und Tempospiel sowie in der Abwehr – also im Grunde überall. „Zufrieden will man ja nie sein“, wie Elschner sagt, „aber der Weg stimmt mich optimistisch“.

Ein Weg, den der TSV seit Anfang November gemeinsam mit Elschner geht. Der hatte im Sommer bei Verbandsligist TV Isselhorst aufgehört und war frei, als Ladbergen einen Nachfolger für Björn Hartwig suchte, bei dem sich eine neue berufliche Herausforderung anbahnte. Unter Elschner und Interimstrainer Alexander Spuhn holte der TSV seither 9:1-Punkte. So könnte es weitergehen – fragt sich nur, wann und gegen wen.

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