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Leichtathletik: „Road to Rostock“ in Wattenscheid

Helene Koser springt mit 5,55 Metern auf Platz drei

Lengerich

Flora Helene Koser und Lilli Teckenbrock vom TV Lengerich starteten beim Leichtathletik-Meeting in Bochum-Wattenscheid. Dort hatten sich die beiden Lengericherinnen hohe Ziele gesteckt.

Flora Helene Koser (li.) und Lilli Teckenbrock blicken auf gelungene Wettkämpfe in Wattenscheid zurück. Foto: TVL

Nach Minden und Bielefeld fuhren die beiden Leichtathletinnen Flora Helene Koser und Lilli Teckenbrock vom TV Lengerich (TVL) zu ihrem dritten Saisonstart diesmal ins Ruhrgebiet nach Bochum-Wattenscheid. Beim Meeting im Leichtathletik-Leistungszentrum wollten sie bei stärkerer Konkurrenz als in Ostwestfalen neue Saisonbestleistungen erzielen, so ihr Plan und der ihres Trainers.

Am Vormittag stand zunächst der Sprint über die 100,-Distanz im Zeitplan. In fünf Zeitläufen, die von den Sprinterinnen aus dem ausrichtenden Verein Leverkusen dominiert waren, wurde die schnellste Frau ermittel. Flora Helene Koser bekam einen leistungsmäßig ausgeglichenen Lauf zugeteilt. Nach verhaltenem Beginn kam sie immer besser ins Rollen und finishte in 12,96 Sekunden als Vierte im Ziel mit neuer Saison-Bestleistung. Im folgenden schwächer besetzten Lauf kam Lilli Teckenbrock gut aus den Blöcken und lief gleich auf Platz zwei. Sie hatte aber keinen engeren Kontakt zu ihren Mitstreiterinnen, was ein Nachteil war. Dennoch erreichte auch sie mit 13,02 Sekunden eine Verbesserung ihrer Laufleistung. In der Gesamtwertung belegten die Lengericherinnen die Plätze acht und elf.

Da der Weitsprung auf 15 Uhr verschoben wurde, gab es für die beiden TVLerinnen eine lange Wartezeit, die sich nicht gerade leistungsfördernd – wie sich später zeigen sollte – auswirkte, denn bei beiden Leichtathletinnen fehlte die zuletzt gute Anlaufstabilität. Das Beste machte aus diesem Nachteil Flora Helene Koser daraus, als ihr im vierten Versuch mit 5,55 Meter ein herausragendes Ergebnis gelang und ihr den dritten Rang im Wettbewerb einbrachte.

Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass die TVLerin fast auf den Tag genau vor vier Jahren hier auf dieser Anlage ihren persönlichen Weitsprungrekord von 5,79 Metern aufstellte. Lilli Teckenbrock gelang das am Sonntag nicht, sie sprang durchweg vor dem Brett ab und konnte so nicht an ihre Bestleistung herankommen. Ihr bester Sprung wurde mit 5,14 Metern gemessen, womit sie sich aber noch Vierte wurde.

Somit erreichten die beiden TVLerinnen ihre Zielvorgaben weitgehend. Zufrieden traten sie deshalb die Heimreise an. Jetzt stehen auf Kreisebene noch ein paar kleinere Veranstaltungen als Vorbereitungen auf die Münsterlandmeisterschaften am 21. August an.

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