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Motor: Autocross-Rennen

Hitze, Staub und Motorenlärm in Lengerich

lengerich

Hitze, Staub und Motorenlärm – das Autocross-Rennen in Lengerich-Wechte bot am Sonntag rasante Überholmanöver. Laura Müller vom ARCC Werlte überzeugte dabei in der Klasse 10.

-afi-

Heimspiel für Foto: Jörg Wahlbrink

Hitze, Staub und Motorenlärm – das Autocross-Rennen in Lengerich-Wechte bietet am Sonntag rasante Überholmanöver. Die 600 Meter lange Piste ist glänzend präpariert, hat die eine oder andere Schikane in petto. 110 Aktive haben gemeldet, darunter mit Laura Müller vom ARCC Werlte und Verena Carls (MSV Laggenbeck) zwei von wenigen Frauen, die sich im Feld mit den Männern behaupten wollen. Mutig.

„Ich bin kaputt“, gesteht Chef-Organisator Uwe Hindersmann am Tag danach. „Es war ein anstrengendes Wochenende, man ist nur auf Achse“, sagt der Rentner. Viele Jahre ist er Vorsitzender des ausrichtenden ATC Osnabrück, bis er die Arbeit 2019 in jüngere Hände gibt. „Jetzt mache ich nur noch die Kasse“, gesteht er – und das Rennen in der Lengericher „Wüste“, für das er die Verantwortung trägt.

Auf dem etwas zehn Hektar großen Gelände wird in der Woche zuvor fleißig gewerkelt. Viele freiwillige Helferinnen und Helfer sind im Einsatz. Nach zweijähriger Pause in Zeiten der Pandemie steigt die Vorfreude ins Unermessliche.

Fahrzeugabnahme und Teamvorstellung eröffnen am Samstag traditionell das Event – das etliche Zuschauerinnen und Zuschauer am Tag drauf verfolgen. „Das war eine stattliche Kulisse“, sagt Hindersmann sehr zufrieden. Er hustet am Telefon. „Ich habe zu viel Staub geschluckt.“ Das bringt diese Veranstaltung mit sich. Wer das nicht mag, ist fehl am Platze.

Fahrerinnen und Fahrer nehmen das liebend gern in Kauf, wenn sie sich in ihre Rennmaschinen schmeißen und ihre Pferdestärken zum Klingen bringen. „Herrlich“, so Hindersmann, der in den 80er-Jahren selbst viele Rennen gefahren ist. In einer Männerdomäne. Daran hat sich wenig geändert. In kaum einer Sportart ist das Testosteronlevel höher. Und doch hinterlassen immer mal Frauen ihre Spuren im Asphalt oder wie am Sonntag in Lengerich-Wechte auf dem fein hergerichteten Acker. Laura Müller überzeugt in der Klasse 10 (Sprint 1150 cm³ ohne Allrad) mit Rang drei. Im Endlauf bei den Buggies wird sie letztlich Sechste.

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