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Fußball: Kreisliga A:

Kilfitt, Czichowski, Jansson, Jenssen und Wissing bleiben

Tecklenburger Land

Das Trainerkarussell dreht sich. Beziehungsweise: Es dreht sich eben nicht. In der Kreisliga A nämlich setzen die Vereine auf Beständigkeit. Fünf weitere Clubs haben die Zusammenarbeit mit ihren Übungsleitern verlängert.

Von Tobias Mönninghoff

Weiter so: Stefan Kilfitt wird auch in der kommenden Saison beim VfL Ladbergen an der Seitenlinie stehen. Er möchte beim A-Ligisten gemeinsam mit seinem Assistenten Ralf Kahsmann „etwas Nachhaltiges aufbauen“. Foto: Jörg Wahlbrink

Die Winterpause ist häufig die Zeit, in der die Verantwortlichen mit ihren Trainern und Spielern Gespräche über die Zukunft führen. So auch in der Kreisliga A, wo bei einigen Vereinen die finalen Entscheidungen noch ausstehen, andere hingegen ihre Gespräche beendet haben.

Wie bereits bekannt, bleibt beim SC Preußen Lengerich, der Reserve der DJK Arminia Ibbenbüren sowie beim SV Teuto Riesenbeck 1 und 2 auf den Kommandobrücken in der kommenden Saison alles beim Alten. Nun steht auch bei Westfalia Hopsten, Brukteria Dreierwalde, dem VfL Ladbergen, dem SV Büren sowie dem SC Halen fest, dass in der bisherigen Konstellation weitergemacht wird. Die Reserve des SV Cheruskia Laggenbeck muss sich nach einem neuen Übungsleiter umsehen, da Marc Wichmann im Sommer aufhört. Dasselbe trifft auf die Zweitvertretung der Ibbenbürener SV zu, wo Steffen Büchter Trainer der Ersten wird.

Sven Jenssen fühlt sich nach einem halben Jahr in Hopsten richtig wohl und musste nicht lange überlegen, seine Zusage zu geben. „Die Unterstützung von Vereinsseite ist super, aus der Mannschaft gab es nur positive Rückmeldungen“, freut sich der Übungsleiter auf die weitere Arbeit mit einer aus seiner Sicht „jungen, ausbaufähigen Mannschaft“. Auch die Ziele hat er mit den Westfalia-Verantwortlichen abgesteckt und gibt sich dabei sehr zuversichtlich. „In der kommenden Saison wollen wir unter die Top fünf, in zwei Jahren gerne wieder in die Bezirksliga“, geht er personell in naher Zukunft von „einigen Verstärkungen aus“. Auch die Gespräche mit dem aktuellen Kader seien sehr zufriedenstellend gelaufen, bis auf Jan Nagelschmidt (zurück nach Schale) dürften alle Spieler bleiben.

Auch bei Brukteria Dreierwalde stimmt für den bisherigen Mann an der Seitenlinie, Jan Wissing, alles, sodass er ohne großes Zögern die Zusage für seine fünfte Spielzeit gab: „Die Rahmenbedingungen passen einfach.“ Wissing wohnt fußläufig zum Trainingsgelände, zudem habe er in Dreierwalde viele neue Freunde gefunden. Man müsse immer beachten, dass es sich um ein „kleines Dörfchen ohne Unterbau, ohne richtige Jugend“ handele, sodass er sich mittelfristig mit der Brukteria unter den besten zehn Mannschaften der Kreisliga A etablieren möchte. Auch was den Kader für die nächste Saison angeht, ist er guter Dinge. „Viele werden ihr Leben lang hier spielen, die Rückkehrer hauen nicht mehr ab“, kann er weiter mit dem Großteil des aktuellen Aufgebots planen.

Kilfitt und Kashmann gleich Nachhaltigkeit

Beim VfL Ladbergen will Trainer Stefan Kilfitt gemeinsam mit seinem Assistenten Ralf Kahsmann gerne „etwas Nachhaltiges aufbauen“. Die Planungen des Duos sind langfristig, Ziel sei es, sich auf junge Leute zu konzentrieren und eine gute Anlaufstelle für talentierte Spieler zu werden. Die Gespräche mit den aktuellen Akteuren sind ebenfalls gelaufen, Abgänge dürfte es nach aktuellen Stand keine geben. „Es werden wohl alle bleiben“, sieht Kilfitt den VfL gut aufgestellt.

Eine etwas besondere Situation gibt es beim SV Büren, wo Marcel Czichowski nach eigenen Angaben einen „Vertrag auf Lebenszeit“ besitzt. Immer mal wieder gab es auch Möglichkeiten für ihn, in den bezahlten Fußball einzusteigen, doch Czichowski fühlt sich beim SVB pudewohl und hat die Ziele, die er sich mit dem Verein gesteckt hat, noch nicht erreicht. Ligenunabhängig gilt seine Zusage für das achte Jahr in der Saison 2022/23, doch der Bürener Coach ist fest davon überzeugt, das große Ziel Bezirksliga-Aufstieg schon in diesem Jahr zu realisieren. Mit den aktuellen Spielern hat er noch nicht gesprochen, „ich hoffe aber, dass wir in dieser Konstellation weitermachen und die meine Zusage als Anreiz sehen“ (Czichowski).

Als spielender Trainer an Bord des SC Halen bleibt Björn Jansson, für den es dann sein sechstes Jahr sein wird. Jansson sieht auch nach der langen Zeit „keine Abnutzungserscheinungen“ in der Arbeit mit der Mannschaft, die ihm weiterhin sehr viel Spaß bereitet. Er sieht viel Potenzial im Team. Bis auf Björn Tegelkamp und Sebastian Freking, die beide aufhören, bleibt der Kader zusammen. „Perspektivisches Ziel ist es, Rahmenbedingungen zu schaffen, dass der SC Halen dauerhaft A-Liga spielen kann“, sagt Jansson weiter. In den vergangenen Jahren sei es bereits gelungen, aus einem „Dorfklub mit bescheidenden Mitteln einen Spitzenverein im Tecklenburger Land zu machen“,. Daran will Jansson mithilfe der Verantwortlichen gerne anknüpfen.

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