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Fußball: Kreispokal

Lengerichs Rumpf-Elf wehrt sich lange tapfer - und wird dann kalt erwischt

Lengerich

Die Vorzeichen waren denkbar ungünstig, trotzdem hielt A-Ligist Preußen Lengerich im Kreispokal gegen den SV Teuto Riesenbeck lange ein 0:0. Trainer Sascha Höwing stand selbst auf dem Platz und sprach von einer "geilen Reaktion".

Von Jörg Wahlbrink

Raus mit dem Ball: Lengerichs Timo Zimmermann klärt resolut gegen Riesenbeck, was sein Kapitän Jonathan Westfhoff (li.) in dieser Szene zu schätzen weiß.  Foto: Jörg Wahlbrink

Trotz aller Anstrengung und der hohen Bereitschaft, auch weit über die eigenen Grenzen zu gehen, wurde Preußen Lengerich im Kreispokalspiel der zweiten Runde nicht belohnt. Im Heimspiel fiel der eine Ball in der 89. Minute in die Maschen – zum 1:0 (0:0) für A-Liga-Konkurrent SV Teuto Riesenbeck. Jona Langer war der Torschütze.

Preußen-Coach Sascha Höwing, selbst am Ball, lobte seinen Rumpf-Kader, der zwölf Ausfälle verkraften musste. „Die Jungs haben eine geile Reaktion gezeigt. Genau das wollten wir“, sagte Höwing, der mit seiner Elf noch lange nach Abpfiff auf dem Platz im Kreis zusammenstand.

Lengerich setzt auf Reaktivierte und Jugendspieler

Mittendrin auch David Mackay. Er stand schon länger nicht mehr im Training und wurde kurzfristig reaktiviert. Spieler aus der zweiten Mannschaft und Jugendspieler komplettierten den Kader. Teuto Riesenbeck reiste zwar auch nicht ohne Ausfälle an, aber da stand die eigentliche Stammelf fast komplett auf dem Platz. Die Preußen hatten durch Patrik Rosenbusch-Wieborg eine große Chance (7.), seinen Schuss aus vollem Lauf parierte Torwart Lukas Wölte mit Bravour.

Die Möglichkeit war nicht die letzte der Gastgeber. Auf der anderen Seite vergaben auch die Teutos mehrere Chancen. Insgesamt blieb die erste Hälfte ausgeglichen. Drückender starteten die Riesenbecker in Hälfte zwei. In der 50. Minute stand Florian Schocke allein vor Preußen-Keeper Tim Kipp, der großartig reagierte. Es folgte eine längere Druckphase der Riesenbecker, die von den Lengerichern mit Mann und Maus verteidigt wurde.

Erst mit der Einwechselung von Lukas Guttek (63.) setzte die Höwing-Elf wieder Nadelstiche setzen. Zählbares kam dabei nicht herum – und Teuto nahm am Ende des Glück des Tüchtigen in Anspruch.

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