Autocross-Rennen in Lengerich

Mofa-Rennen sorgt für Spannung

Lengerich

Die Sonne scheint am Samstagnachmittag gnadenlos auf die Runde um Runde drehenden knatternden Zweiräder. Zweieinhalb Stunden am Stück also 210 Minuten furchen sie beständig durch den trockenen, staubigen Boden der Wechter Masch Rillen.

Julian Weber

Auch beim Mofa-Rennen am Samstag gab es bereits einige spektakuläre Szenen zu sehen. Foto: Jörg Wahlbrink

Mehrere Achten fahrend kurvt das hier aus drei Motorklassen bestehende Hauptfeld. (50 ccm Hubraum mit Schaltung / 50 ccm Automatic / 70 ccm Automatic). Das Mofa-Rennen bildete am Samstag den Auftakt des Autocross-Wochenende in Lengerich. Erstmals hatte der ATC Osnabrück als Veranstalter auch den Zweirädern die Möglichkeit gegeben, sich zu präsentieren. Er wurde nicht enttäuscht. Die Resonanz war groß.

Die aufgemotzten Zweiräder, die natürlich schneller dahin sausen als die üblichen 25 km/h werden von jeweils zwei Fahrern gesteuert. Die lange Renndauer bedarf des Pilotenwechsel, denn allein bekommt man im wahrsten Sinnes des Wortes die sogenannten„langen Arme“. Natürlich gibt es auch eine „Boxengasse“. Hier geht es aber behäbiger zu als bei der Formel Eins: Reparaturen und zwischenzeitliches Tanken brauchen ihre Zeiten. Per Transponder wird gewertet, wer in seiner Klasse jeweils nach dreieinhalb Stunden der schnellste war und somit die meisten Runden gefahren hat.

Für das anschließende Sprintrennen bauen die Teams in der Pause schnell nochmal die Übersetzung an den Maschinen um. Passend gerüstet geht´s dann auf die nebenan befindliche Autocross-Strecke über 400 Meter. Auch hier siegt der Schnellste. Laut Veranstalter gingen überwiegend Fahrer aus dem Raum NRW und Niedersachsen an den Start. Zwei wesentliche Dinge trotz unterschiedlicher Maschinen verbindet dieses Feld der verwegenen Rundenzieher. Die Jungs haben sprichwörtlich „Benzin im Blut“ und sind allesamt begnadete Schrauber.

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