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Squash: Bundesliga

SC Hasbergen mit „Jugend forscht“ in der Bundesliga Nord

Lengerich

Der SC Hasbergen steht vor Saisonspiel zwei in Jahr zwei in der Squash-Bundesliga Nord. Gegen Sportwerk Hamburg wird es der Club einmal mehr mit Größen der Szene zu tun bekommen. Von seinem Weg lässt sich der SC deshalb nicht abbringen.

-ng-

Die Auftaktniederlage gegen Turnhalle Niederrhein ist längst vergessen. Daheim gegen Sportwerk Hamburg will der SC Hasbergen für Punkte infrage kommen. Foto: SC Hasbergen

Wer braucht Geld, wenn er gute Freunde hat? Der SC Hasbergen leistet sich die jüngste Mannschaft in der Squash-Bundesliga Nord. Wobei von leisten nur schwerlich die Rede sein kann. Der Squash Club verfügt über einen verhältnismäßig kleinen Etat – und setzt deshalb auf die engen Bande der Freundschaft, wenn nicht gar der Familie.

Denn zum Stammpersonal des heimischen Bundesligisten zählen die drei Igelbrinks: André, Fabian und Dennis, allesamt Brüder aus Hasbergen, die das Kunststück fertigbrachten, zur selben Zeit Deutscher Meister in ihren Junioren-Klassen zu sein. Die Igelbrinks haben auch niederländische Wurzeln, spielen mit Vorliebe Matches in Holland, was die enge Verbindung zum dort lebenden Ishmael Mubure aus Simbabwe erklärt, der ebenfalls für den SC Hasbergen aufläuft. Der Ägypter Mohamed Karim Elkhawas wiederum ist ein alter Squash-Kumpane von Sebastiaan Hofman (Niederlande), schon lange in Diensten des Squash Clubs. Die ersten sechs, sieben Mann in der Aufstellung komplettiert Tim Breidenbach.

Bundesliga für den Nachwuchs

Elkhawas, neu im Verein, einer, der gern auch mal für die Tribüne spielt, zählt mit seinen 21 Jahren bereits zu den Ältesten des Kaders. Am Samstag gegen Hamburg wird der SC eine Mannschaft mit einem Schnitt unter 20 Jahren ins Rennen schicken. „Wir spielen Bundesliga, weil wir Squash größer machen möchten und unseren jungen Spielern Einsätze auf höchstem Niveau ermöglichen wollen“, sagt Ingo Efken, Trainer und Manager des Teams. Entsprechend zählt für den Club im zweiten Bundesliga-Jahr nur der Klassenerhalt.

Was die Konkurrenz auffährt, erfuhr der SC Hasbergen am ersten Spieltag gegen Turnhalle Niederrhein. Da stand in Mathieu Castagnet ein echter Weltklassespieler für den Gegner auf dem Court, am Ende musste die hiesige Vertretung mit einem 0:4 die Heimreise antreten.

Gegen Sportwerk Hamburg, am Samstag ab 14 Uhr im Freizeitland Hasbergen (es gilt 2G+), schielt der SC indes auf Zählbares. Auch wenn der Tabellennachbar in Benjamin Aubert und Nilo Vidal ebenfalls Spieler von Großformat aufbieten dürfte. Zum zweiten Spiel des Wochenendes reist der SC Hasbergen am Sonntag zu 14 Uhr dann zum SC Diepholz.

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