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Volleyball: Regionalpokal

Tebu Volleys träumen vom Duell mit Meister Berlin

Tecklenburger Land

Nur drei Siege trennen die Drittliga-Volleyballer der Tecklenburger Land Volleys vom DVV-Pokal - und einem Kräftemessen mit den Berlin Recycling Volleys. Coach Andreas Gartemann warnt und sieht "keinen Selbstläufer".

Von Stefan Daviter

Frederic Frehe (r.) und die Tebu Volleys starten im Regionalpokal und wollen den Grundstein für ein Schlagerspiel legen. Foto: Stefan Daviter

Drei Spiele trennen die Tecklenburger Land Volleys davon, den amtierenden Deutschen Volleyball-Meister in der Laggenbecker Halle am Burgweg begrüßen zu dürfen. Wenn sie – wie im vergangenen Jahr – den Nordwestdeutschen Pokal gewinnen, erreichen die Tebus die ersten Runde des DVV-Pokals. Und in der wären die Berlin Recycling Volleys der Gegner des Volleyball-Drittligisten aus Laggenbeck.

Die ersten beiden Spiele auf dem Weg dahin stehen am Samstag in der Laggenbecker Halle am Burgweg an. Dort wird die erste Runde des Regionalpokals ausgetragen. Gegner der Tebus ist um 14 Uhr der Regionaliga-Aufsteiger DJK Kolping Northeim. Der Sieger dieser Begegnung trifft gegen 19.30 Uhr auf den Gewinner des Spiels zwischen dem Drittligisten Giesen Grizzlys 2 und dem Regionalligisten VC Osnabrück, die im Anschluss an die Partie der Tebus aufeinandertreffen.

Entscheidung fällt am 9. oder 10. Oktober

Ebenfalls an diesem Wochenende wird in Lintorf ein zweites Regionalpokal-Turnier mit ebenfalls vier Teilnehmern nach dem gleichen Modus ausgetragen. An diesem Turnier nehmen die VSG Ammerland, der USC Braunschweig 2, der VfL Lintorf und die SVG Lüneburg 2 teil. Und gegen den Sieger dieses Turnieres spielt der Sieger der Runde in Laggenbeck am 9. oder 10. Oktober um den Einzug in den DVV-Pokal. Und dort steht am 7. oder 8. November die Partie gegen den Deutschen Meister auf dem Programm.

Bis dahin ist es noch ein Stück des Weges, das weiß auch Tebu-Trainer Andreas Gartemann. Vor allem den ambitionierten Liga-Konkurrenten aus Giesen schätzt Gartemann stark ein. Den Gegner Kolping Northeim kann er schlecht einschätzen, es handele sich um eine Mannschaft mit einer bunten Mischung aus jungen und erfahrenen Spielen. „Wir sind sicherlich favorisiert“, hofft der Tebu-Trainer auf ein Weiterkommen. Aber: „Es werden nur zwei Gewinnsätze gespielt, es geht also sofort zur Sache. Das wird kein Selbstläufer.“

Personell sieht es nicht schlecht aus bei den Tebus. Lediglich der Einsatz von Diagonalspieler Mats Ole Schulz ist fraglich, er ist angeschlagen. Dafür habe Rückkehrer Patrick Hofschröer nach der Beach-Saison auch in der Halle wieder den Anschluss gefunden, sagt Gartemann. Insgesamt sei die Mannschaft „ausgeruht, fit und hungrig“. Das Ziel für Samstag ist klar: „Wir wollen das Endspiel erreichen. Ich nehme an, dass das gegen Giesen sein wird.“

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