Von 2000 bis zum 23. Mai 2023: Osnabrücker in sechs von zehn Finalspielen erfolgreich

VfL: „Et hätt meistens jot jejange“

Osnabrück

Pfingstsonntag bestreitet Fußball-Zweitligist VfL Osnabrück sein Abstiegs-Endspiel beim FC Erzgebirge Aue. Dass die Entscheidung über eine ganze Saison am letzten Spieltag fällt, hat für den VfL fast schon Tradition. Schon zehn Mal entschied sich das sportliche Schicksal der Lila-Weißen in diesem Jahrtausend erst auf den letzten Metern. Die Bilanz dieser zehn Finalspiele ist positiv.

Von Heiner Gerull

Aufstiegsparty vor dem Osnabrücker Rathaus: Am 9. Mai 2010 dirigiert Aleksandar Kotuljac die jubelnde Masse. Einen Tag zuvor hatte Kotuljac den VfL mit seinem Treffer zum 1:0 bei Wacker Burghausen in die 2. Liga geschossen. Foto: imago

„Et hätt noch emmer jot jejange“, lautet Artikel drei des „Kölschen Grundgesetzes“, womit der gemeine Kölner zum Ausdruck bringt, dass das, was gestern gutgegangen ist, auch morgen noch funktionieren wird. Nun liegt Osnabrück bekanntlich nicht im Rheinland. Dennoch könnte sich der VfL diesen Leitfaden, der das Leben der Kölner regelt, zu eigen machen. Zumindest dann, wenn es für die Osnabrücker darum geht, ihr sportliches Schicksal am letzten Spieltag einer Saison zu bestimmen.

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