2. Liga: VfL Osnabrück hofft beim Karlsruher SC auf einen Befreiungsschlag

„Wir leben nicht in einer Traumwelt“

Osnabrück

In Karlsruhe war für den VfL Osnabrück nicht viel zu holen in den vergangenen 35 Jahren. Am Samstag tritt der VfL im Badischen mit dem Ziel an, diesen Trend umzukehren.

Von Heiner Gerull

„Joker“ Marc Heider – hier trifft er zum 1:2 gegen den FC St. Pauli – erzielte zuletzt nach seinen Einwechslungen jeweils einen Treffer für den VfL. Steht der 34-Jährige im Gastspiel beim KSC am Samstag in der Osnabrücker Startformation? Foto: Friso Gentsch/dpa

Im Hinspiel hatte der damalige Tabellenfünfte VfL über 75 Minuten alles im Griff gegen den Achten Karlsruher SC. Die Osnabrücker führten mit 1:0, kassierten am Ende jedoch eine gleichermaßen bittere wie überflüssige 1:2-Niederlage gegen den badischen Zweitligisten. Das zweite Aufein­andertreffen der beiden Teams im Karlsruher Wildpark am Samstag steigt unter umgekehrten Vorzeichen. Der VfL benötigt dringend Punkte im Kampf gegen den Abstieg, während der KSC mit einem weiteren Sieg in der Tabelle oben anklopfen könnte. „Da wir alle nicht in einer Traumwelt leben, wissen wir, dass wir Siege benötigen“, sieht VfL-Trainer Markus Feldhoff sein Team unter Zugzwang. „Dazu gibt es noch neun Gelegenheiten, davon ist eine am Samstag.“

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