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Fußball: Kreisliga A

Höwing hakt den Titel ab

Tecklenburger Land

Preußen Lengerich ist gegen den SV Büren nicht über ein 1:1 hinausgekommen und hat nun neun Zähler Rückstand auf den den Ersten Riesenbeck. Besser lief es für den VfL Ladbergen und Schwarz-Weiß Lienen in der Abstiegsrunde.

Von Tobias Mönninghoff und Niklas Groß

War‘s das mit dem Titelkampf? Laut Preußen Lengerichs Trainer Sascha Höwing kommen Marc Siegmund und Gefolgschaft nicht mehr für Rang eins in der Aufstiegsrunde infrage. Foto: Jörg Wahlbrink

Der SC Preußen Lengerich hat sich laut Trainer Sascha Höwing endgültig aus dem Titelrennen der Kreisliga A verabschiedet. Trotz fünfzigminütiger Überzahl kamen die Preußen am Sonntag im Verfolgerduell gegen den SV Büren nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus.

Im Spiel gegen den SVB habe man laut Höwing einfach gemerkt, dass die Gastgeber auf der „letzten Rille“ unterwegs sind. „Wir sind froh, wenn die Saison vorbei ist“, so der Preußen-Coach weiter.

In den ersten 45 Minuten sah Höwing eine klare überlegene Bürener Mannschaft, die es fußballerisch richtig gut machte, nur das Toreschießen vergaß. In der 40. Minute wurde es dann hektisch an der Münsterstraße, als Bürens Schlussmann Nick Gumenschaimer nach einer Notbremse an SCP-Angreifer Martin Fleige die Rote Karte sah. Bei den Gästen musste Co-Trainer Nino Lücke zwischen die Pfosten, doch die Czichowski-Elf zeigte sich unbeeindruckt und blieb weiter klar tonangebend.

Den ersten Treffer der Partie durfte jedoch Lengerich bejubeln, als Patrick Rosenbusch-Wieborg nach 52 Minuten zum höchst schmeichelhaften 1:0 traf. Trotz der Führung schafften es die Gastgeber nicht, Sicherheit ins eigene Spiel zu bringen, der 1:1-Ausgleich durch Pablo Andrade (67.) war folgerichtig und verdient. In den Schlussminuten spielte der Gast trotz Unterzahl alles oder nichts, beide Teams schnupperten noch am Siegtreffer, der aber keinem gelang.

Ladbergen und Lienen im Gleichschritt

In der Abstiegsrunde lässt der VfL Ladbergen weiter keine Gedanken an Abstiegsrunde aufkommen. So feierte das Team von Trainer Stefan Kilfitt am frühen Sonntagnachmittag einen 6:0-Erfolg bei Cheruskia Laggenbecks Zweiter, dem Tabellenletzten. Was das Ergebnis nicht vermuten lässt: Es war ein starkes Spiel vom VfL – aber auch Cheruskia machte ordentlich mit. So verzeichneten die Gastgeber im ersten Durchgang immerhin drei gute Einschussgelegenheiten, blieben in der Zentrale stets gefährlich. Nach einer Viertelstunde kippte das Spiel dennoch in Richtung Ladbergens, das in der 18. Minute durch Simon Richter mit 1:0 in Führung ging. Flamur Zeqiri legte vier Zeigerumdrehungen später das 2:0 nach, Timon Will besorgte fünf Minuten vor der Pause die Vorentscheidung.

Vorentscheidung, weil es nochmal hätte eng werden können, wenn Cheruskia nach der Halbzeit statt der Latte ins Tor getroffen hätte. So aber machte Elyesa Yilmaz in der 54. Minute den Deckel drauf. Zeqiri (57.) und Richter aus dem Getümmel der Schlussminute stellten auf 6:0. „Für uns war auch wichtig, dass die Null steht“, so Kilfitt.

Quasi im Gleichschritt geht Schwarz-Weiß Lienen durch die Kreisliga. Das Team von Yannik Lunow setzte gar noch einen obendrauf, gewann bei Teuto Riesenbeck II mit 7:0. „Es lief genau so, wie wir es uns vorgenommen hatten“, sagt Lunow, „wir waren von der ersten Minute an dominant und spielerisch besser“. Lienen kombinierte sofort gut, kam darüber indes nicht zum Torerfolg. Stattdessen netzte Schwarz-Weiß nach zwei Standards (Maximilian Warkentin in Minute fünf und Julian Stumpe in der 38. Minute) sowie nach einem langen Abschlag von Joshua Heinze, den Eimo Smidt zum zwischenzeitlichen 2:0 über den Torhüter lupfte (36.). Gleich nach der Pause beseitigte Louis Hawerkamp dann etwaige Restzweifel an einem Lienener Sieg mit 4:0. Nach tollen Ballstafetten kam SW noch zu drei weiteren Toren: dem 5:0 durch Eimo Smidt (60.), dem 6:0 über Dominik Winkler zehn Minuten später und dem 7:0 durch Merlin Korte (85.).

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