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Fußball: Kreisliga A

Lienen in Lotte im ersten Finale

Tecklenburger Land

Es geht heiß her in der Kreisliga-Abstiegsrunde – und das bereits am Freitagabend: Lienen reist nach Lotte, Ladbergen hat das abgestiegene VelpeSüd zu Gast. Am Sonntag dann reisen die Lengericher Preußen nach Halen.

-tm/ng-

Patrick Rosenbusch Wieborg misst sich im Trikot des SC Preußen Lengerich mit dem SC Halen. Foto: jw

Spannung pur im Abstiegskampf verspricht der Freitagabend in der Kreisliga A. In zwei vorgezogenen Duellen des siebten Spieltages der Abstiegsrunde sind gleich drei Mannschaften im Einsatz, für die es noch um alles geht. In einem kleinen Endspiel um den Klassenerhalt empfängt um 19.30 Uhr die U23 der Sportfreunde Lotte Schwarz-Weiß Lienen, zeitgleich will der VfL Ladbergen im Heimspiel gegen den SC Velpe/Süd den nächsten Schritt Richtung A-Liga-Verbleib gehen.

Drei Zähler hat der VfL Ladbergen Vorsprung auf die Abstiegsränge, für Trainer Stefan Kilfitt noch kein beruhigendes Polster. „Die Liga ist absolut verrückt“, will er sich nicht auf die Resultate der Konkurrenz verlassen. Vielmehr wünscht er sich einen ähnlich konzentrierten und couragierten Auftritt seiner Elf wie beim 8:2 in Riesenbeck zuletzt. „Wir waren sehr dominant, haben es gut durchgespielt und auch die Tore geschossen.“ Unterschätzen werde man die abgestiegenen Gäste keineswegs, „die werden sich hier teuer verkaufen“, ist sich Kilfitt sicher. Personell ist die Lage in Ladbergen unverändert, möglicherweise kehrt Steffen Weikert zurück.

Mit einer „jugendlichen Unbekümmertheit“ wollen die Sportfreunde Lotte laut Trainer Dirk Sterthaus ihr nächstes Endspiel gegen SW Lienen bestreiten. Zwei Zähler haben die Gäste aktuell Vorsprung und belegen damit den ersten Nichtabstiegsrang, mit einem Sieg würden die Sportfreunde vorbeiziehen. Auf die Frage, ob er Druck verspüre, bleibt Lienens Coach Yannik Lunow gelassen: nicht mehr als Lotte auch. Für die Sportfreunde sei es die letzte Chance, aber auch für Schwarz-Weiß gelte: „Verlieren verboten.“ Lunow erwartet ein Duell zweier ähnlicher Systeme: „Lotte spielt Fußball, das gefällt mit sehr gut“, so der Coach. „Ich denke, sie setzen wie wir auf Flachpassspiel und Kombinationsfußball.“ Personell kann Schwarz-Weiß aus dem Vollen schöpfen und ist guter Dinge, den Schwung aus dem Dickenberg-Spiel mitnehmen zu können.

Lunows Kollege Sascha Höwing hatte ja mit Preußen Lengerich dafür sorgen wollen, dass das Rennen um Platz vier vor dem Gastspiel beim SC Halen (Sonntag ab 15 Uhr) nicht mehr allzu heiß ist – das ist gelungen: mit dem eigenen Erfolg über Dreierwalde am vergangenen Wochenende; und mit dem Remis des Sport-Clubs gegen SW Esch am Mittwochabend. Kurzum: Die Preußen haben Rang vier sicher. „Und nach oben, Platz zwei oder drei, ist alles offen“, freut sich Höwing. „Solange es rechnerisch möglich ist, wollen wir das Beste aus dieser Saison rausholen.“ Gleichwohl ist Höwings Optimismus gedämpft, ist die Liste der Ausfälle doch beträchtlich: Dominic Dohe hat sich einen Bänderriss eingehandelt, Kevin Micke ist privat verhindert und Ole Schürbrock wie Tim Kipp angeschlagen fraglich.

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