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Fußball: Kreisliga A

Preußen Lengerich erwartet Eintracht Mettingen zum Topspiel

Lengerich

Englische Woche für den SC Preußen Lengerich. Und was für eine. Am Mittwoch kommt es um 19.30 Uhr zum Topspiel mit Eintracht Mettingen. Mit Blick auf die Aufstiegsrunde wollen die Jungs von Trainer Sascha Höwing so viele Zähler als möglich mit rüber nehmen.

-afi-

28 Treffer für die Preußen: Martin Fleige (links) möchte am Mittwoch auch gegen Mettingen seine Torgefährlichkeit zeigen. Foto: Jörg Wahlbrink

Husten, Kopfschmerzen, Atemnot. Typische Symptome für eine Coronaerkrankung. Sascha Höwing hat sie am eigenen Leib erfahren – wie viele seiner Spieler. Sechs an der Zahl musste der Coach des A-Ligisten Preußen Lengerich phasenweise ersetzen. Und niemand weiß in diesen Zeiten, wann sich der nächste Kicker positiv getestet abmeldet. Aktuell, und das ist die gute Nachricht, muss Höwing vor dem Nachholspiel am Mittwoch gegen Eintracht Mettingen nur einen Infizierten ersetzen – und der könnte sich passend zum Duell frei testen. Die Frage ist nur, ob sein körperlicher Zustand es zulassen würde, das Grün zu betreten. „Da sind wir sehr vorsichtig“, sagt der Coach. Wohl wissend, dass jüngst beim überzeugenden 3:0 in Hopsten zwei Spieler nach überstandener Infektion zurückgekehrt waren, denen man die Strapazen deutlich anmerkte. Drei Kräfte schafften es erst gar nicht in den Kader. „Denen fällt sogar das Treppen steigen schwer“, gibt Höwing zu bedenken. Manchmal ist weniger mehr. Anstoß zum Topduell mit der Eintracht bei künstlichem Licht ist um 19.30 Uhr.

Zwei Spiele verbleiben, dann ist die erste Serie Geschichte. Nach Mettingen führt die Reise am Sonntag zum SV Büren (15 Uhr). Anfang April dürfte dann die Aufstiegsrunde beginnen. Mit neun Partien, in denen Zündstoff steckt. „Darum ist es wichtig, dass wir so viele Punkte wie möglich mit rüber nehmen“, sagt Sascha Höwing. Spitzenreiter Riesenbeck (45) und Verfolger Mettingen (44) stehen nur unwesentlich besser da, zumal Lengerich ein Spiel weniger vorweist – mit einem Sieg können Torjäger Martin Fleige (28 Treffer) und Co. bis auf einen Zähler an die Eintracht heranrücken.

Bis auf die Langzeitverletzten Sebastian Küppers (Kreuzbandriss) und Niklas Haverkamp (Knie) hat Höwing die Qual der Wahl. Ungewohnt – aber gut. „Ich freue mich auf einen echten Fight unter Flutlicht.“ Preußens Trainer will mit seinen Jungs weiter auf der Erfolgswelle schwimmen. „Wir liegen tabellarisch weit über den gesteckten Zielen“, wirft er ein. Mit einem Lächeln. Er weiß genau, dass seine Preußen in dieser Saison die eigenen Fans überraschen.

Und wer weiß was möglich ist, wenn der Schwung mit in die nächste Runde genommen wird. Die Preußen könnten dann ein echter Anwärter auf den Aufstieg in die Bezirksliga sein.

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