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Fußball: Kreisliga A

Preußen Lengerich hat nach dem 4:2 gegen den SC Hörstel noch viel Luft nach oben

Lengerich

Preußen Lengerich bleibt ungeschlagen in der Kreisliga A. Das Team von Trainer Sascha Höwing gewann gegen den SC Hörstel mit 4:2, hätte aber viel mehr Tore schießen müssen.

-afi-

Zweites Spiel, zweiter Sieg: Hassan Miskine (vorne) und Preußen Lengerich behalten ihre weiße Weste. Foto: Marco Westphal

Sascha Höwing wirkte nicht unbedingt erfreut. Zwar sah er über nahezu 90 Minuten Einbahnstraßenfußball, aber die Chancenverwertung war nicht versetzungsreif, sprich mangelhaft. „Wir hätten in der ersten Hälfte, sechs, sieben Tore machen müssen“, raufte sich der Trainer des SC Preußen Lengerich die Haare. Am Ende waren es nur derer vier gegen den Bezirksliga-Absteiger SC Hörstel. Und die beiden Gegentreffer beim 4:2 (2:0) gingen dem Coach so richtig gegen den Strich. „Da spielen wir zweimal auf Abseits – und scheitern kläglich.“ Zu wenig an einem sommerlichen Tag.

Der SCP kam gut rein, brauchte keine Anlaufzeit. Aber es dauerte bis zur 18. Minute, ehe Timo Zimmermann das Leder erstmals über die Linie drückte. Mit dem Pausenpfiff legte Marc Siegmund das 2:0 nach (45.+1). Die personell arg gebeutelten Platzherren hatten alles im Griff, scheiterten allein an ihrer Inkonsequenz, das Spiel früher zu entscheiden. „Das habe ich schon in der Pause angesprochen. Das reicht vielleicht gegen Hörste, aber gegen einen anderen Gegner sehen wir ganz alt aus“, wetterte Höwing.

Preußens Coach sah sich gänzlich im falschen Film, als der Gast durch Florian Andel wie aus dem Nichts zum 1:2 kam (49.). Bewar Deger rückte mit seinem Tor nach 66 Minuten die Kräfteverhältnisse wieder zurecht, aber Philipp Schoo traf mit der zweiten Chance zum 2:3 (75.).

„Dafür habe ich wenig Verständnis“, so Höwing, der nach der Partie in den Katakomben laut wurde. Das 4:2 durch den zweiten Treffer von Zimmermann (76.) konnte ihn zwischendurch wenig besänftigen. „Wir dürfen hier nicht ein Gegentor kriegen. Die Art und Weise, wie wir in den Situationen verteidigt haben, gefällt mir nicht.“ Trotzdem: Sieg Nummer zwei ist amtlich.

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