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Fußball: Kreisliga A:

Sterthaus übernimmt sofort, Schnieders und Grujic bleiben

Tecklenburger Land

Weiter so mit dem „Weiter so“: Auch Schwarz-Weiß Esch und Falke Saerbeck gehen mit bewährten Trainern in die kommende Spielzeit. Bei den Sportfreunden Lotte hingegen hat sich (schon) etwas getan: Dirk Sterthaus wird die U23 des Clubs künftig trainieren.

-tm-

Ein bekanntes Gesicht im Tecklenburger Land: Dirk Sterthaus ist ab sofort neuer Trainer der U23 des Regionalligisten Sportfreunde Lotte. Foto: tm

Während der Großteil der Vereine in der Fußball-Kreisliga A mit dem aktuellen Trainer auch in der kommenden Saison weiterarbeitet, gibt es bei der U23 der Sportfreunde Lotte überraschend schon im Winter einen Wechsel auf der Position des Übungsleiters. Dirk Sterthaus, im Tecklenburger Land bekannt als Trainer der Reserve der DJK Arminia Ibbenbüren und des SV Dickenberg, übernimmt ab sofort.

Sterthaus war zuletzt im Jugend-Leistungszentrum des VfL Osnabrück aktiv. Dort sammelte er Erfahrungen, die er als „krass gut“ bezeichnet, doch am Ende war der Aufwand mit fünf Einheiten pro Woche für den zweifachen Familienvater zu groß. Sterthaus suchte das Gespräch mit den VfL-Verantwortlichen und hatte für sich klar, wieder an der Linie stehen zu wollen. Der erfahrene Coach suchte den Austausch mit einigen Vereinen, unter anderem auch den Sportfreunden Lotte. Dort scheint er bleibenden Eindruck hinterlassen zu haben, auch für Sterthaus kam die Anfrage für den Winter ziemlich überraschend.

Und so kontaktierte Sterthaus den bisherigen Cheftrainer Daniel Solbach, der ihm fortan attestiert. „Das war mir ganz wichtig, dass wir vorher sprechen“, sagt Sterthaus. Fast drei Stunden habe man telefoniert, „wir harmonieren sehr gut und sind voll auf einer Wellenlänge“, lautet das Fazit des neuen Trainers. Am Montagabend leitete er die erste Einheit, in den kommenden vier Wochen gilt es für ihn, Mannschaft und Verein kennenzulernen. Die mündliche Zusage gilt zunächst für anderthalb Jahre.

Schnieders und Grujic bleiben

Entschieden hat sich mittlerweile auch Schwarz-Weiß Esch: Manuel Schnieders geht in seine dritte Spielzeit. „Es ist für mich noch nicht zu Ende, ich habe großen Spaß an der Arbeit mit der Mannschaft“, sagt Schnieders und musste nicht lange zögern, als der Verein auf ihn zukam. An seiner Seite bleibt Wladi Kratz als Co-Trainer, Schnieders sieht in Püsselbüren mittelfristig eine gute Perspektive. „Wir wollen uns in der oberen Hälfte etablieren“, lautet die Zielsetzung des Coaches. Was den Kader für die kommende Saison betrifft, ist er ebenfalls guter Dinge. „Ich gehe davon aus, dass alle bleiben“, will er die konkreten Gespräche in naher Zukunft führen.

Bei Falke Saerbeck macht Dragan Grujic weiter. Er soll einen personellen Umbruch einleiten und junge Akteure aus der eigenen U23 sowie der A-Jugend einbauen. „Wir haben hier eine Luxus-Situation, was die personelle Lage angeht. Und klar, dann macht die Arbeit auch Spaß“, sagt der Falke-Coach zu seiner Verlängerung. Bernhard Voßkort, in Saerbeck für die Kaderplanung verantwortlich, erhofft sich von Gujic viele neue Impulse, die am Ende auch in den Ergebnissen und der Tabelle ablesbar sein sollen.

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