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Fußball: Kreisliga A Tecklenburg

SW Lienen reist zum Derby nach Ladbergen

Tecklenburger Land

In der Kreisliga A soll am Wochenende gespielt werden. Aber neben Corona machten in dieser Woche auch die Sturmtiefs „Zeynep“ und „Ylenia“ den Clubs das Fußballer-Leben schwer. Im Derby trifft der VfL Ladbergen auf SW Lienen.

-ng-

Am Sonntag Gastgeber des Derbys: Der VfL Ladbergen, hier gegen Lottes Zweite, empfängt Schwarz-Weiß Lienen. Foto: Jörg Wahlbrink

Die schlechte Nachricht zuerst: Die Sturmtiefs „Zeynep“ und „Ylenia“ hängen wie ein Damoklesschwert über der Partie. Die gute Nachricht: Schwarz-Weiß Lienen könnte – allein was Corona angeht – am Sonntag ab 15 Uhr beim VfL Ladbergen antreten: Zwei Spieler sind bereits wieder frei, lediglich hinter einem steht noch ein Fragezeichen. Und so besteht durchaus Aussicht, dass Lienen mit dem Derby gegen Ladbergen in die zweite Hälfte der Saison startet.

Ein Auftaktspiel, in dem sich die Konstellation anders darstellt, als sie es vor einer Woche gegen Preußen Lengerich gewesen wäre. Mit Lienen und Ladbergen treffen Tabellennachbarn aufeinander, der 13. reist zum 14. im Ranking. „Ich sehe uns total auf Augenhöhe“, sagt SW-Trainer Yannik Lunow, „aber das sind natürlich die Spiele, in denen wir punkten müssen – am liebsten dreifach“. Stefan Kilfitt, Trainer des VfL Ladbergen, sieht das genauso – natürlich von der eigenen Warte her: „Wir gehen auf drei Punkte. Die Spiele, die noch ausstehen, sind allesamt mega wichtig für uns.“ Lienen muss in der Restserie noch gegen den Zweit-, Dritt- und Viertplatzierten spielen, und auch Ladbergen bekommt es noch mit Halen und Büren zu tun – das Derby, für die Lokal-Kontrahenten eine gute Möglichkeit, für die Abstiegsrunde Punkte zu sammeln. Während die Personalsituation von Schwarz-Weiß von den Genesungsnachrichten der Corona-Erkrankten geprägt ist, kann auch der VfL beinahe aus dem Vollen schöpfen. Einzig Mete Yilmaz ist angeschlagen, hinter Marcel Witzke steht ebenfalls ein Fragezeichen.

Apropos Fragezeichen: Der Kracher zwischen dem SV Büren und Preußen Lengerich stand am Freitag auf der Kippe, drohte, wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt zu werden. Sollte es doch klappen mit der Begegnung, gastiert der Dritte beim Vierten am Sonntag ab 15 Uhr. „Wir können ein Signal an die Liga senden, wenn wir dort gewinnen“, sagt Trainer Sascha Höwing, der um das hohe Ansehen von Büren in der Spielklasse weiß. Zumal die Gastgeber selbst kommuniziert haben, in die Bezirksliga hoch zu wollen. Der SV verfügt über einen Kader, der über die gesamte Breite individuell stark besetzt ist. „Aber wir können auf Augenhöhe sein“, sagt Höwing. „Wir müssen unsere mannschaftliche Geschlossenheit in die Waagschale werfen und konsequent verteidigen.“

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