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Fußball: Kreisliga A

SW Lienen vor Pflichtaufgabe

Tecklenburger Land

In der Aufstiegsrunde der Kreisliga A bekommt es Preußen Lengerich daheim mit Dreierwalde zu tun. Ladbergen und Lienen indes müssen reisen. Sowohl der VfL als auch Schwarz-Weiß gehen favorisiert in ihre Partien.

Von Niklas Groß

Patrick Kötter (vorn) und Joel Denkel (hinten) können mit dem VfL Ladbergen drei eminent wichtige Zähler in der Abstiegsrunde der Kreisliga A einfahren. Foto: Jörg Wahlbrink

Nachdem der große Abstiegszug abgefahren ist, setzen sie sich bei Preußen Lengerich kleine Ziele. Am letzten Spieltag würden Sascha Höwing und Team gern doch noch ins Meisterschaftsrennen eingreifen, Zünglein an der Waage spielen, wenn es gegen Teuto Riesenbeck geht. Aktuell nimmt das Team Platz vier ins Visier, wobei Schielen auf Rang drei und zwei erlaubt ist bei maximal vier Zählern Rückstand. „Und wir wollen ohne Heimniederlage bleiben“, wie Höwing sagt.

Bei beiden letztgenannten Vorhaben kann der SCP am Sonntag ab 15 Uhr – logisch, daheim – gegen das sechstplatzierte Brukteria Dreierwalde einen großen Schritt machen. „Mit einem Sieg sollten wir Platz vier sicher haben“, so Höwing, „und wir wollen es tunlichst vermeiden, dass es vor dem Duell mit Halen eng wird“.

Überhaupt ist noch die nötige Spannung drin bei den Preußen, die beim jüngsten 3:1 gegen Esch klarstellten, trotz geplatzten Aufstiegstraums weiter aufs Gas drücken zu wollen. Erschwert wird diese Mission allerdings abermals von eklatanten Personalproblemen. In diesem Fall drohen in Tim Kipp (verletzt) und Daniel Kluge (krank) beide etatmäßige Torhüter auszufallen. Cedric Sundermann aus der Zweiten dürfte im Tor stehen. Außerdem ist Martin Fleige mit einer Verletzung ebenfalls fraglich und Ole Schürbrock nach wie vor keine Option.

Überlegungen, die auch den VfL Ladbergen um Trainer Stefan Kilfitt umtreiben. Elyesa Yilmaz hat sich am Zeh verletzt, Steffen Weikert am Meniskus, Julian Haarlammert plagen Leistenprobleme und dessen Bruder Marvin fehlt studienbedingt. Dafür wird Maurice Geers aus der zweiten Mannschaft in den verbleibenden Saisonspielen vermehrt in der Ersten eingesetzt werden. Das alles vor zwei wichtigen Spielen in der Abstiegsrunde. Mit einem Sieg am Sonntag (ab 13.15 Uhr) bei Teuto Riesenbeck II könnte der VfL einen Kontrahenten quasi aus der Liga schießen und die ersten drei von sechs Punkten sammeln, die aus den Spielen gegen Riesenbeck und VelpeSüd auch nötig sein dürften für den Klassenerhalt. „Vielleicht können wir dann daheim gegen Steinbeck schon ‘ne Kiste aufmachen“, frohlockt Trainer Kilfitt.

Der kommende Gegner, Riesenbecks Zweite, ist Tabellensiebter, liegt zehn Zähler hinter dem VfL. Kilfitt: „Eine top Truppe mit einem tollen Zusammenhalt und großem Spaß. Die werden gegen uns eine Mannschaft aufbieten, und genau in dieser Gegenwehr liegt auch die Gefahr.“

Schwarz-Weiß Lienen steht derweil ebenfalls vor einer Pflichtaufgabe. Am Sonntag zu 15 Uhr geht es zum SV Dickenberg, dem Tabellenletzten. „Doch auch Dickenberg wird gefährlich sein“, warnt Trainer Yannik Lunow vor ähnlichen Situationen wie beim kuriosen 4:5 gegen Steinbeck, als SW einen sicher geglaubten Sieg aus der Hand gab, weil es unkonzentriert agierte. So lautet die Lektion aus der vergangenen Woche: „Wir dürfen uns keine Phasen im Spiel erlauben, wo wir nicht zu 100 Prozent konzentriert sind“, wie Lunow sagt.

Bei aller Wertschätzung für die Defensive erwartet er für Sonntag einen Schlagabtausch. „Beide Mannschaften sind nicht gerade für stabile Abwehrreihen bekannt, aber dafür, offensiv gut was zu bieten“, so Lunow.

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