1. www.wn.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Lienen
  6. >
  7. TSV Ladbergen zurück – und wie

  8. >

Handball: Landesliga

TSV Ladbergen zurück – und wie

Ladbergen

Der TSV Ladbergen hat im TV Vreden einen ersten Widersacher deutlich in die Schranken gewiesen: Die Elschner-Sieben siegte auswärts mit 31:23 und darf sich schon auf das nächster Verfolgerduell – am 6. März – freuen.

-ng-

Zeichnete für drei der 31 Tore seines Clubs verantwortlich: Henning Schrief Foto: Jörg Wahlbrink

Die gute Nachricht: Der TSV Ladbergen ist zurück im Spielbetrieb. Die noch bessere: sehr ansehnlich. Beim TV Vreden setzte das Team von Dirk Elschner ein dickes Ausrufezeichen, als es im Gastspiel des Tabellendritten beim Zweiten des Tableaus beide Zähler entführte, und das auch in der Höhe verdient mit 31:23. So sprang der TSV seinerseits auf den zweiten Rang und darf mit breiter Brust ins nächste Verfolgerduell gehen: Am 6. März kommt Münster 08 nach Ladbergen – die Domstädter liegen nur einen Zähler hinter dem TSV.

Der fand beim TV Vreden denkbar schlecht ins Spiel. „Das war eine Standortbestimmung nach zwei Monaten Pause. Vielleicht hatten die Jungs deshalb Anlaufschwierigkeiten“, sagt Trainer Elschner über die Anfangsphase, in der der TSV sein erstes Tor nach satten 7:41 Minuten durch Robin Dellbrügge erzielte. Und auch in der Folge sollte sich der Gast offensiv zunächst holprig präsentieren, sich aber über die Deckungsarbeit in die Partie beißen. Nach 22 Umdrehungen war ein in diesem Sinne erstes Etappenziel erreicht, glich der TSV erstmals aus (9:9 durch Thies Hülsbusch). Und die Elschner-Sieben ließ gleich den nächsten Meilenstein auf dem Weg zu einem am Ende deutlichen Erfolg folgen: die erste Führung nach 25 Minuten, markiert abermals von Dellbrügge.

Der TSV war jetzt voll im Spiel, fand im Angriff immer mehr spielerische Lösungen und stellte eine stabile Deckung gegen einen technisch versierten Kontrahenten. Der sich fürs Erste nicht abschütteln ließ, beim 17:17 nach 38 Minuten war er voll dabei. Dann aber zahlte sich die gute Trainingsarbeit des TSV in den zurückliegenden Wochen aus. Die Gäste konnten weiter hohes Tempo gehen und waren ihrem Kontrahenten nun konditionell überlegen. Es brauchte zwei Schübe – einen von der 44. bis zur 50. Minute (19:21 auf 19:26) und einen in den Schlussminuten (22:27 auf 23:31) –, um den Kantersieg perfekt zu machen.

TSV Ladbergen: Hollenberg, Kaiser – Kattmann (1), Ruthenschröer, Holdsch, Beckmann, Ludwigs (9), König (2), Friese (2), Rohde (2), Dellbrügge (8), Hülsbusch (4), Schrief (3)

Startseite
ANZEIGE