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Landesliga: TV Kattenvenne gegen TG Hörste unter Zugzwang

TV Kattenvenne: Mit kühlem Kopf und heißem Herzen?

Kattenvenne

Die Saisonspiele in 2019/20 werden weniger, der in die Abstiegszone geratene TV Kattenvenne gerät immer mehr unter Zugzwang. Das gilt auch für das Heimspiel gegen die TG Hörste – obwohl das Team von Trainer Florian Schulte auch hier Außenseiter ist.

Heiner Gerull

Kampf um jeden Ball, hier praktiziert von Marek Peters (Nr. 6): Das wollen die Kattenvenner Zuschauer am Sonntag von ihrer Mannschaft sehen. Foto:

Nach der 20:26-Niederlage bei der SpVgg. Hesselteich-Siedinghausen ist der TV Kattenvenne in die Abstiegszone gerutscht. Jetzt heißt es, kühlen Kopf zu behalten und eine Reaktion zu zeigen. Die Chance dazu bietet sich dem heimischen Handball-Landesligisten am Sonntag im Heimspiel gegen die TG Hörste.

„Wir haben uns Fehler erlaubt“, sagte Trainer Florian Schulte nach der Pleite gegen den Club aus dem Ortsteil der Stadt Versmold. Gleichwohl fügte er relativierend hinzu: „Aber es waren solche, an denen man arbeiten kann.“ Nun sind seit der Begegnung in Versmold zwei Wochen ins Land gezogen. Man darf deshalb gespannt darauf sein, ob und wie der TVK die Spielpause über die Karnevalstage genutzt hat.

Zuletzt gewannen die Kattenvenner am 26. Januar. Beim 31:30 gegen den TV Friesen Telgte weckten sie große Begeisterung. Ihre Anhänger brennen darauf, solch ein Handballfest wieder einmal erleben zu können.

Immerhin ist es ein Heimspiel, das der TVK vor der Brust hat. Und in diesem gilt es jene Tugenden zu aktivieren, die einem Gast in der „Ölberg-Arena“ schon so manches Mal Respekt und Unbehagen eingeflößt haben: Kampf, Leidenschaft und den unbedingten Willen, gewinnen zu wollen.

In dieser Hinsicht freilich enttäuschten die Kattenvenner ihre Anhänger bislang nicht nicht. Das ist eine gute Basis, um im Kampf um den Klassenerhalt zu bestehen.

Sicherlich wiegt der Ausfall von Mario Postert schwer. Der Stammspieler hatte sich in der Woche vor dem vergangenen Auswärtsspiel den Fuß gebrochen. Es ist kaum anzunehmen, dass er im weiteren Saisonverlauf noch zum Einsatz kommt. Da aber Nils Alke und Lukas Ahlert nach längerer Verletzungspause wieder an Bord sind und auch Alexander Kipp sowie Malte Glasneck, die zuletzt aufgrund privater Verpflichtungen gefehlt hatten, sich zurückgemeldet haben, bieten sich Schulte personelle Alternativen an.

Die werden auch vonnöten sein, denn die TG Hörste spielte lange Zeit um den Aufstieg mit. Erst die 21:24-Niederlage bei Spitzenreiter TV Verl sorgte am 24. Januar für Ernüchterung, sodass die Meisterschaftsambitionen in dieser Saison wohl ad acta gelegt werden können. Die Qualität, eine Landesliga-Spitzenmannschaft zu sein, kann man ihr indes nicht absprechen.

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