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Fußball: Westfalenpokal

Sportfreunde Lotte gastieren beim ASC Dortmund

Lotte

Die Sportfreunde Lotte haben im DFB-Pokal in der Spielzeit 2016/17 für Furore gesorgt, erst im Viertelfinale war Endstation nach einem 0:3 gegen Borussia Dortmund. Mit einem Sieg beim ASC Dortmund in der dritten Runde des Westfalenpokals darf der Verein wieder träumen.

Die Sportfreunde Lotte treffen am Mittwochabend um 19.30 Uhr in der dritten Runde des Westfalenpokals auswärts auf den ASC Dortmund. Der ASC ist Lottes Ligakonkurrent aus der Oberliga, beide treffen am 16. Oktober in der Liga erneut aufeinander.

Ausgangslage: Beide Mannschaften stehen zurzeit mit zehn Punkten nach sieben Spielen im Mittelfeld der Oberliga-Tabelle. Dortmund spielte zuletzt ein torloses Unentschieden gegen Gievenbeck. Die Sportfreunde verloren am Sonntag 2:3 in Erndtebrück. Jetzt treffen sie im Achtelfinale des Verbandspokals aufeinander.

Personal: Nils da Costa Pereira wird wegen einer Leistenentzündung mindestens noch die komplette Woche ausfallen. Dario Ehret ist wieder fit, bei Niklas Determann steht die Diagnose noch aus, nachdem er in Erndtebrück umgeknickt ist. Dafür ist Max Kremer wieder ins Training eingestiegen. Für die vollen 90 Minuten wird es noch nicht reichen, aber er ist eine Option von der Bank.

Trainerstimme: „Es wird ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem Kleinigkeiten entscheiden“, erwartet Lottes Trainer Fabian Lübbers ein umkämpftes Pokalspiel. „Der ASC gehört zu den besseren Mannschaften in der Oberliga, die einen gute Fußball spielen, die aber am Anfang der Saison Ergebnispech hatten. Ich sehe da viele Parallelen zu uns.“

Die bestrittenen Verbandspokalspiele der Sportfreunde waren vom Ergebnis her knapp, daher sind sie sicher gewarnt und nehmen das Spiel nicht auf die leichte Schulter. „Dortmund wird mitspielen, bei einem Heimspiel werden sie sich nicht hinten rein stellen“, rechnet Lübbers mit einem weniger großen Ballbesitzanteil seiner Mannschaft als in den vergangenen Partien in der Oberliga. „Maximilian Podehl hat besondere Qualitäten und ist ein guter Stürmer, der aus keiner Chance ein Tor machen kann.“ Der SC Verl ist in der zweiten Runde überraschend ausgeschieden, das bietet anderen Vereinen eine größere Chance im Pokal weit zu kommen. „Pokalwettbewerbe mag ich“, erläutert der Übungsleiter. „Am Ende des Tages gibt es immer einen Gewinner und einen Verlierer. Wir wollen das Spiel gewinnen, denn der Weg zum DFB-Pokal im nächsten Jahr ist möglich. Die Chance, dort zu spielen, kommt nicht oft im Leben. So werden wir das Spiel auch angehen. Mit zwei Siegen stehen wir schon im Halbfinale. Das wäre ein großer Erfolg.“

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