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Regionalliga West: Trainer Andy Steinmann im Spiel der Sportfreunde beim SV Rödinghausen auf der Tribüne

Strafversetzt in der alten Heimat

Lotte

Die Rückkehr in seine alte Heimat findet für Andy Steinmann unter widrigen Umständen statt. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe.

Von Heiner Gerull

Zwei, auf die es heute in Rödinghausen ankommt: Lottes Mannschaftskapitän Timo Brauer (am Ball) und Exauce Andzouana, der zuletzt bei Lottes 1:2-Niederlage gegen RW Oberhausen den Treffer für die Sportfreunde erzielt hatte. Foto: Rolf Grundke

Älteren Fußball-Insidern wird der Name Mario Ermisch noch etwas sagen. Der hauptberuflich als Rechtsanwalt tätige Fußball-Trainer war einst Coach des SV Rödinghausen, und als solcher war er auch ein bisschen für die Ausbildung seines damaligen Co-Trainers Andy Steinmann verantwortlich. Mit seiner extrovertierten, impulsiven Art erinnerte Ermisch ein bisschen an den gut gelaunten Bruno, der als „HB-Männchen“ des Öfteren gerne mal in die Luft ging. Steinmann, soviel steht fest, hat in seiner Rödinghausener Zeit nichts vom aufbrausenden Wesenszug seines Lehrmeisters angenommen. Er ist eher einer der besonnenen Vertreter der Trainer-Zunft. Trotzdem wird der aktuelle Coach am Samstag bei der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte mit den Sportfreunden Lotte nicht auf der Trainerbank sitzen. Weil der 36-Jährige am vergangenen Mittwoch in der Nachspielzeit bekanntlich Rot gesehen hatte, wird er im Spiel der Blau-Weißen beim SV Rödinghausen notgedrungen auf der Tribüne Platz nehmen. Er ist quasi strafversetzt in seiner alten Heimat.

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