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Volleyball: Frauen-Regionalliga

3:0 gegen TV Gladbeck: Union Lüdinghausen rockt die Halle

Lüdinghausen

Union Lüdinghausen hat gegen den TV Gladbeck den ersten Saisonsieg gefeiert. Und was für einen . . .

Von Christian Besse

Nele Eichendorff (3) und Lara-Marie Grössing blocken den Gladbecker Angriff, Neuzugang Marianna Sharafutdinova (11) und Libera Frieda Zurhove sind im Hintergrund bereit. Foto: Christian Besse

Was für eine Erleichterung am Sonntagabend in der Lüdinghauser Leistungssporthalle . . . Spielerinnen und Trainerteam von Regionalligist Union feierten den ersten Sieg der Saison. Und was für einen: Mit 3:0 (25:22, 25:15, 25:18) fegte die Mannschaft von Suha Yaglioglu den TV Gladbeck förmlich vom Feld, die Partie dauerte nicht einmal eineinhalb Stunden. Zur Erinnerung: Das Hinspiel hatten die Schwarz-Roten noch ebenso deutlich mit 0:3 verloren.

Diesmal präsentierte sich Union von einer Seite, die sie in anderen Spielen schon öfter gezeigt hatte, aber immer nur ansatzweise, über höchstens zwei Sätze. So wie eine Woche zuvor in Bocholt, wo die Schwarz-Roten allerdings nur zu siebt waren und sich lange wehrten. Diesmal waren sie zu elft, unter ihnen Neuzugang Marianna Sharafutdinova.

Die Spielerinnen und das Betreuerteam von Union Lüdinghausen bejubeln den ersten Saisonsieg. Foto: Christian Besse

Die 20-jährige Außenangreiferin spielte zuletzt für den münsterischen VCO Münster. Christine Drees aus dem Betreuerteam von Union hatte die gebürtige Russin in deren Jugend als WVV-Kadertrainerin unter ihren Fittichen und nun bei ihrer Ex-Spielerin angefragt, ob sie helfen könne. Sharafutdinova sagte zu.

Am vergangenen Mittwoch war sie das erste Mal beim Training. Viel Zeit sich einzugewöhnen braucht sie offenbar nicht. Im dritten Satz war ihre Sieben-Punkte-Serie, die Lüdinghausen mit 19:12 in Front brachte, ganz wichtig für den Sieg. Den machte sie dann mit einem Schmetterball zum 25:18 perfekt.

Wichtig war auch, dass Nele Eichendorff als zweite Mittelblockerin wieder dabei war. Die feste Besetzung dieser Position machte Yaglioglu in seinen Aufstellungsmöglichkeiten viel flexibler. Den Rest machte die Mannschaft. Von Beginn an präsent, bewies sie am Ende des ersten Satzes Nervenstärke, war im zweiten Durchgang dominant und ließ den TV dann nur kurz wieder zurückkommen. „Ich freue mich, dass wir das bis zum Ende durchgezogen haben“, so der Union-Coach. Und: „Die Mannschaft braucht das Gefühl zu siegen.“

Union: Beuers, Braun, Eichendorff, Geschermann, Grössing, Kaiser, Lethaus, Mumm, Sharafutdinova, Voges, Zurhove.

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