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Reiten: Turnier

Action an allen vier Tagen – Premiere beim RV Lüdinghausen

Lüdinghausen

Vom heutigen Vatertag bis Sonntag (26. bis 29. Mai) findet in Elvert das Spring- und Dressur-Frühjahrsturnier des RV Lüdinghausen statt. Vieles hat sich über die Jahre bewährt. Es gibt aber auch ein paar Neuerungen.

Von Florian Levenig

2021 gab’s beim Turnier des RV Lüdinghausen Ende September ausnahmsweise das Finale um den WN-Springpokal (hier: Greta Soddemann vom RV Ascheberg auf Krümmel). Foto: chrb

Der RV Lüdinghausen richtet ab Christi Himmelfahrt (26. bis 29. Mai) sein Spring- und Dressurturnier in der Bauerschaft Elvert aus – so wie in jedem Jahr, wenn nicht gerade eine Pandemie die Welt heimsucht. Ansonsten ist diesmal aber einiges anders, und das hat ebenfalls mit Corona zu tun. Wurde sonst donnerstags, samstags und sonntags geritten, verteilen sich die Wettbewerbe diesmal auf vier Tage: „Zum Zeitpunkt der Ausschreibung wussten wir ja noch nicht, wie sich das Infektionsgeschehen entwickelt. Und ob sich Dressur- und Springreiter überhaupt in die Quere kommen dürfen. Deshalb sind wir lieber auf Nummer sicher gegangen und haben das Programm entzerrt“, klärt RV-Vize Dieter Hegemann auf.

Die Prüfungen im Viereck stehen mithin heute und morgen an, jene im Springparcours an den beiden Folgetagen. Ob das auch in den kommenden Jahren so sein wird, weiß Hegemann nicht, der bewusst von einer „Übergangsphase“ spricht, da es 2023 zudem ein paar bauliche Veränderungen geben werde, etwa einen überdachten Dressurplatz.

Freitag neu im Programm

Den Freitag mit ins Programm zu nehmen, sei aber etwas, was sich der stellvertretende Vorsitzende dauerhaft gut vorstellen kann: „Donnerstags alles ab- und samstags wieder aufzubauen, macht letztlich mehr Arbeit als ein zusätzlicher Veranstaltungstag“.

Unangerührt, da lege der Vorstand größten Wert drauf, bleibe das Konzept, Breiten- und Spitzensport in Einklang zu bringen. Für die Top-Leute, darunter die Tönnissen-Schwestern Lara und Amelie (beide RV Lüdinghausen), gebe es die M-Prüfungen am Schlusstag, in der Dressur wird morgen ebenfalls auf M-Niveau geritten.

In der Überzahl sind aber die A- und L-Konkurrenzen. Der RV Lüdinghausen verstehe sich, so Hegemann, „in besonderem Maße als Verein, der den Nachwuchs fördert – auch die Besten müssen ja mal klein anfangen“. Besonders beliebt unter den Reitern: das A**-Mannschaftsspringen um den WN-Pokal am Samstag um 19 Uhr. „Solche Wettbewerbe, die den Zusammenhalt fördern, gibt es sonst nur auf Kreisturnieren“, weiß Hegemann. Lüdinghausen macht traditionell den Anfang der fünfteiligen Serie, Seppenrade, Ascheberg, Drensteinfurt und Senden sind die weiteren Stationen.

Um auch jene Besucher anzulocken, die bislang noch nicht ganz so viel für diese Sportart übrig haben, gibt es im Jahr eins nach den vielen Einschränkungen – neben den üblichen Gastro-Angeboten – eine Cocktailbar.

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