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Motorsport: Supermoto-IDM

Aktivurlaub in Schweden – Dominik Durau entspannt und gibt Gas

Lüdinghausen

Dominik Durau (AMSC Lüdinghausen) urlaubt gern, liebt aber auch Motorradrennen. Macht der Nottulner halt beides gleichzeitig.

-flo-

Nimmt in den nächsten Tagen an zwei Läufen zur Schwedischen Meisterschaft teil: Dominik Durau. Foto: red

Auch Dominik Durau schaut in diesen Tagen aufs liebe Geld. Zumal sich der junge Mann, der in Nottuln lebt und für den AMSC Lüdinghausen startet, just selbstständig gemacht hat. Dazu das nicht eben kostengünstige Hobby, der Motorsport, und die exorbitant gestiegenen Spritpreise: Da müsse man sich anderer Stelle einschränken. Beim Urlaub zum Beispiel? „Nee, da würde meine Freundin streiken.“ Die Lösung: Er verbindet das eine mit dem anderen. Also düst Durau Anfang nächster Woche im umgebauten Wohnmobil mit Freundin, Hunden und Motorrad 1500 Kilometer gen Norden, um, klar, abzuschalten. Aber eben auch, weil er, in Borlänge und in Borås, an zwei Läufen zur Schwedischen Meisterschaft teilnimmt.

Niveau etwas niedriger als in Deutschland

Die Rennserie sei, wie die IDM daheim, offen für ausländische Fahrer. Allerdings „verirrt sich da höchstens mal ein Norweger oder ein Däne hin“ (oder ein Münsterländer). So gesehen sei das Niveau „etwas niedriger als in Deutschland“. Durau freut sich trotzdem „riesig“ auf den Skandinavien-Trip. Zumal dort auch das Wiedersehen „mit meinem besten Kumpel“ ansteht, der im Vorjahr in die Nähe von Uppsala gezogen sei.

Um einen zusätzlichen Schrauber muss sich der Supermoto-Pilot in Schweden übrigens nicht kümmern, den Part erledigt seit Jahr und Tag verlässlich die Freundin – so auch vor ein paar Tagen in St. Wendel, auf der zweiten Station – Duraus erster in diesem Jahr – der Internationalen Deutschen Meisterschaft. Wobei die wirkliche Herausforderung nicht etwa die gewesen sei, die Maschine in Schuss zu halten oder den Asphalt-, Kies- und Offroad-Kurs zu meistern, sondern den enormen Temperaturen von knapp 40 Grad zu trotzen.

Mit Rang 29 war der AMSC-Fahrer „durchaus zufrieden, zumal es für mich der erste Start in dieser Klasse seit Ende Oktober war“. Aus Kostengründen, siehe oben, nimmt der 26-Jährige 2022 nur an wenigen ausgesuchten Rennen wie dem Saisonfinale in Oschersleben teil.

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