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Fußball: Vier heimische Vereine im Kreispokal aktiv

Ascheberg will Hürde überspringen

Lüdinghausen

Die Lüdinghauser Unionisten sind im Kreispokal schon in Runde zwei – und wollen weiterkommen. Auch der TuS Ascheberg will die erste Pokalhürde gegen den B-Ligisten Türkiyem Münster überwinden. Außerdem spielen am Sonntag die Davaren und der VfL Senden.

Von Michael Beer

Der VfL Senden (r.: Marvin Tjaden) gastiert am Sonntagnachmittag bei A-Ligist SW Havixbeck. Foto: flo

Vier heimische Vereine sind an diesem Wochenende im DFB-Pokal auf Kreisebene im Einsatz, wobei der Kreis Coesfeld bereits die zweite Runde austrägt.

Der SC Union 08 Lüdinghausen steht nach dem Sieg gegen Heek bereits in der zweiten Runde, wo am Sonntag mit dem TuS Wüllen ein weiterer Bezirksligist in Lüdinghausen aufläuft. Das Team aus Wüllen hatte sich am Dienstag mit 2:1 beim A-Ligisten Union Wessum durchgesetzt. Union-Coach Matthias Gerigk hat sich dieses Spiel vor Ort angeschaut. „Ein wichtiger Spieler aus Wüllen wird nach einer roten Karte wohl nicht dabei sein. Wir werden aber versuchen, unser Spiel zu spielen. Denn wir wollen eine Runde weiterkommen“, so Coach Gerigk. Mirkan Düzgün und Cristoph Blesz sind noch angeschlagen, Miguell Schürmann und Niklas Hüser in Urlaub. „Der Kader ist groß genug, und jetzt kann die zweite Reihe zeigen, was in ihr steckt“, sagte Gerigk. Anstoß Sonntag, 15 Uhr.

Nachbarschaftsduell für den VfL

Der VfL Senden hat eine kurze Anreise zum Gastspiel am Sonntag in Havixbeck. „Obwohl Havixbeck in direkter Nachbarschaft liegt, kann ich mich nicht an ein Spiel gegen die Schwarz-Weißen erinnern“, sagt Trainer Thomas Morzonek. Nach den nicht so überzeugenden Leistungen gegen Selm und Nordkirchen wurde nach dem letzten Training intensiv mit dem Team gesprochen, „denn in den Havixbecker Reihen sind einige Akteure, die schon höherklassig gespielt haben. Der Pokal ist kein Selbstläufer. Daher werden wir den A-Ligisten nicht auf die leichte Schulternehmen“, so der Trainer. Niklas und Tim Castelle, Joschua Kelle und Joschua Dabrowski fehlen, dafür kehrt Hen­drik Heubrock in den Kaderzurück. Anstoß Sonntag, 15 Uhr.

Der TuS Ascheberg hat es in der ersten Pokalrunde im Kreis Münster mit dem B-Ligisten Türkiyem Münster zu tun. Trainer Marcel Bonnekoh kann bis auf zwei erkrankte bzw. verletzte Spieler aus dem Vollen schöpfen. „Die Vorbereitung ist für uns eigentlich ganz gut gelaufen, auch wenn wir zuletzt gegen Altenberge neun Tore hinnehmen mussten. Da aber hatten meine Spieler nach einem harten Training schwere Beine“, gab der Trainer zur Entschuldigung an. Ascheberg will natürlich die erste Pokalhürde überspringen, könnte doch der Ortsrivale aus Herbern einer der nächsten (attraktiven) Gegner sein. Die Begegnung wird bereits am heutigen Samstag, 15.30 Uhr angepfiffen.

Angespannte Personallage bei den Davaren

Beim SV Davaria Davensberg ist die personelle Lage vor der Begegnung beim B-Ligisten SC Müssingen, das sich in der Qualifikation mit 1:0 in Milte durchgesetzt hatte, recht angespannt. „Von 14 Spielern sind drei noch angeschlagen. Das birgt ein Risiko, wenn sie eingesetzt werden müssen, dass die alte Verletzung nach dem Trainingsrückstand erneut auftritt. Wir müssen uns dadurch quälen, denn in einer der nächsten Runden wäre Kinderhaus der Gegner“, sagte Tino Grote, der sportliche Leiter der Davaren. Der Sieger am Sonntag trifft in der zweiten Runde auf den Sieger der Partie zwischen Marathon Münster und BSV Ostbevern. Anstoß Sonntag, 15 Uhr.

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