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Fußball: Vorbereitung

Das Beste kommt zuerst – Union Lüdinghausen vs. SpVgg Vreden

Lüdinghausen

Am Samstag (26. Juni), 15 Uhr, empfängt Bezirksligist Union Lüdinghausen den Oberligisten SpVgg Vreden. Vom Ergebnis her könnte das in die Hose gehen. Der neue Coach der Schwarz-Roten, Matthias Gerigk, freut sich trotzdem auf das Duell.

Von Florian Levenig

2019 trafen Lüdinghausen (rechts Lucas Roters, links Ex-Unionist Sven Görlich) und Vreden im Kreispokal aufeinander (Endstand: 0:6). Foto: flo

Für Matthias Gerigk, den neuen Coach des Fußball-Bezirksligisten SC Union Lüdinghausen ist es „ein erstes Highlight“: das Vorbereitungsmatch zwischen den Nullachtern und der SpVgg Vreden am morgigen Samstag (26. Juni) um 15 Uhr. Und er spreche da gewiss auch für seine Schützlinge: „Wann hast du schonmal die Gelegenheit, dich mit einem Oberligisten zu messen?“

Die Blau-Gelben, deren Coach Engin Yavuzaslan Ende 2019 für 90 Minuten selbst den Dress der Schwarz-Roten trug, sind bereits gut in Schuss. Zwei weitere Bezirksligisten, den VfB Alstätte und Union-Pokalgegner SV Heek, fertigte Vreden vergangene Woche mit 10:0 respektive 8:0 ab.

Was Gerigk indes nicht schockt. Im Gegenteil: „Natürlich muss es nicht gleich zum Auftakt eine solche Rutsche sein. Aber erstens interessieren mich Testergebnisse nur am Rande. Und zweitens bringt ein solches Match viel mehr Erkenntnisse als ein Schützenfest gegen einen C-Ligisten. Wie verhalten sich zum Beispiel die Jungs unter Druck?“

Seit wieder ohne Einschränkungen trainiert werden darf, haben die Lüdinghauser es bei einer Einheit pro Woche locker angehen lassen. Offizieller Vorbereitungsstart ist der 4. Juli (Sonntag). Zuschauer sind am Samstag im Waldstadion (ursprünglich sollte auf dem renovierten Hauptplatz gekickt werden) ausdrücklich willkommen. Testen lassen müssen sie sich nicht, wohl aber per App einloggen.

Kehrt Union in die Bezirksliga 8 zurück?

Wirklich glücklich waren die Union-Fußballer über die Umgruppierung in die Staffel 9 im Vorjahr nicht. Und auch den FC Nordkirchen zieht es, wie man hört, zurück in die Bezirksliga 8. Womit ein Verbleib der Nullachter aus Sicht des sportlichen Leiters, Daniel Schürmann, erst recht keinen Sinn ergäbe: „Unser Hauptanliegen ist, mit Nordkirchen und Olfen in einer Liga zu spielen. Da kommen je Derby bis zu 500 Zuschauer. In der Staffel 8 gibt es zusätzliche alte Bekannte wie Wethmar oder Alstedde. Da könnten wir prima mit leben.“ Auch in der Bezirksliga 11 hatten sich die Schwarz-Roten 2019/20 gut aufgehoben gefühlt. Gleiches gilt indes für die Dülmener Bezirksligisten (derzeit Staffel 14). Für TSG, SF Merfeld und die drei Altkreis-Teams im Paket wäre aber nie und nimmer ausreichend Platz in der Staffel 11.

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