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Reiten: Turnier des RV Ascheberg

Der perfekte Abschluss – Sieg und Platz drei für Marius Brinkmann

Ascheberg

Marius Brinkmann (RV Lüdinghausen) hat auf Chrismon das Hauptspringen gewonnen und mit Coco Chanel Rang drei belegt. Ein Paar war im Stechen sogar noch schneller, leistete sich aber einen Abwurf.

-flo-

Nicht zu schlagen beim Hauptspringen am Sonntag: Marius Brinkmann und sein Schimmelwallach Chrismon.

Marius Brinkmann musste sich sputen. In doppelter Hinsicht. Zum einen geht es im Stechen bekanntermaßen darum, den Parcours nicht nur ohne Fehler, sondern auch im höchsten Tempo zu bewältigen – was ihm auf Chrismon vorzüglich gelang, das Paar gewann am Sonntag das abschließende Zwei-Sterne-M-Springen beim Turnier des RV Ascheberg.

Zum anderen hatte der Mann vom RV Lüdinghausen nur wenige Momente Zeit, ehe er mit Coco Chanel ein zweites Mal im Entscheidungsdurchgang gefordert war. Auch auf der erst sechsjährigen Westfalenstute, im Auftreten so elegant wie ihre Namenspatin, kam Brinkmann ohne Strafpunkt durch – zusätzlich Rang drei für den Pferdewirt aus Westrup. „Den Stress“, sagte der 29-Jährige und lachte dabei, „tue ich mir gern an, wenn es sportlich so gut läuft“. Am Windmühlenweg, keine 15 Autominuten von seinem Zuhause entfernt, lief es ziemlich gut für Brinkmann und seine Nachwuchspferde, Sieg und Platzierung im mit 600 Euro dotierten Großen Preis seien für ihn „der perfekte Abschluss“. Was auch für die Veranstaltung an sich galt.

Riesenandrang am Schlusstag

Bombenwetter, etliche Schleifen für hiesige Reiter und ein Riesenandrang rundeten das Turnier bestens ab.

Ausgerechnet Vereinskollegin Lara Tönnissen hätte Brinkmann den Hauptgewinn um ein Haar noch weggeschnappt. Die junge Ottmarsbocholterin war auf Majolie im Stechen sogar fixer als die späteren Sieger, doch ein Abwurf am Aussprung der zweifachen Kombination kostete das Paar ein (noch) besseres Resultat als Rang vier. „Ein Flüchtigkeitsfehler“, merkte Tönnissen nach ihrem Ritt an, dennoch sei sie „sehr zufrieden“ mit ihrem Abschneiden.

Für Anniina Lintula (RV Herbern), mit Rio Grande Achte, war es ein „sehr emotionaler letzter Auftritt“. Nach sechs Jahren verlässt die Finnin den Ausbildungsstall Ligges, um in Göttingen zu studieren und „nur noch nebenbei“ zu reiten.

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