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Fußball: Kreisliga A 2 Ahaus/Coesfeld

Die forschen Ballermänner – Fortuna Seppenrade hat was vor

Seppenrade

28 Buden in fünf Vorbereitungspartien: Läuft bei Fortuna Seppenrade. Entsprechend hoch sind die Ziele, die Artur Nazarenus und Thomas Oesteroth, die beiden Trainer, vorgeben. Am Sonntag steht, bei Union Wessum, das erste Pflichtspiel an.

Von Florian Levenig

Gehen zuversichtlich in die neue Spielzeit: Thomas Oesteroth (h.v.l.), Jonas Haverkamp, Michel Hülsmann, Artur Nazarenus, Louis Heimann (v.v.l.) und Nico Holtermann. Foto: flo

Von Tiefstapelei hält Artur Nazarenus eher wenig. Der neue Cheftrainer des Fußball-A-Ligisten Fortuna Seppenrade haut gleich mal einen raus: „Wir wollen irgendwo zwischen Platz eins und fünf landen.“ Oha. Möglich, dass sein Co-Trainer, Thomas Oesteroth, im selben Moment die Stirn in Falten legt. Jedenfalls fängt Nazarenus die forsche Ansage ein kleines bisschen wieder ein: Die Rückkehr in die Bezirksliga stehe „mittelfristig“ auf der Agenda, sei aber nicht das vorrangige Vorhaben in der kommenden Spielzeit.

Also vielleicht doch besser Platz zwei bis fünf? Was ja angesichts der enormen Konkurrenz – mit Union Lüdinghausen, dem VfL Billerbeck und SuS Olfen verstärken allein drei vormalige Bezirksligisten die Klasse – ambitioniert genug wäre. Zumal, wie Oesteroth ergänzt, auch mit SW Holtwick, dem Vierten der Vorsaison unbedingt zu rechnen sei (bei Turo Darfeld müsse man abwarten, wie der Vizemeister den Abschied mehrerer Leistungsträger verkrafte).

Starke Rückrunde

Wobei auch der Nazarenus-Assistent gern einräumt, dass die sehr solide Rückrunde, in der die Fortuna noch bis auf Rang fünf kletterte, durchaus Anlass zur Hoffnung gebe. Zumal das Team weitgehend zusammengeblieben ist. Die Neuzugänge aus dem eigenen Stall – Lukas Gudorf, Jonas Haverkamp (beide aus der Zweiten) sowie das Ex-U 19-Trio Luca Merg, Louis Heimann und Nico Holtermann – haben alle bereits 2021/22 in der Ersten gekickt. Einziger externer Neuankömmling ist Michel Hülsmann, der junge Schnapper kommt von C-Ligist SV Hullern. Michel Lüling will nach langer, job- wie verletzungsbedingter Pause neu angreifen.

Dafür tritt Abwehrchef Tim Holtermann je nach beruflicher Perspektive kürzer. Mit Finn Arns, Top-Torjäger vergangener Jahre, ist laut Oesteroth kaum mehr zu rechnen. Egal, knipst halt Mike Mühlberger, dem in vier Testspielen bemerkenswerte elf Buden gelangen.

Fortuna feuert aus allen Rohren

Überhaupt die Vorbereitung. Je acht Tore in Ickern und Oberwiese, fünf gegen Ottmarsbocholt, vier gegen Hohenholte, drei im Duell mit Wulfen: Die Fortuna feuert aus allen Rohren. Gut, Ickern sei jetzt kein wirklicher Gradmesser gewesen, sagt Nazarenus, „aber die zweite Hälfte gegen Ottmarsbocholt war schon sehr ansehnlich“. Viel Ballbesitz, jede Menge Chancen kreieren: So stellt der neue Chefcoach sich das vor – eine Spielidee, die auch gegen die vermeintlich Großen der Liga tragen soll: „Wir werden unser offensives System ganz sicher nicht über Bord werfen, bloß weil vielleicht mal ein namhafter Gegner kommt – ob der nun Lüdinghausen oder sonst wie heißt.“

Heimspiel gegen Schöppingen?

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