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Die Motoren knattern wieder

Lüdinghausen

Drei Jahre lang war es ruhig gewesen am Lüdinghauser Westfalenring – am Mittwochabend knatterten endlich wieder die Motoren. Hunderte motorsporthungriger Experten und Schaulustiger sahen von der Tribüne aus oder an der Strecke, wie die Fahrer sich untereinander behaupteten.

Von Christian Besse

Wie immer gönnten sich die Fahrer vor allem in den Kurven keinen Zentimeter. Foto: Christian Besse

Drei Jahre lang war es ruhig gewesen am Lüdinghauser Westfalenring – am Mittwochabend knatterten endlich wieder die Motoren. 2019 war letztmals das traditionelle Mofarennen am Vorabend des großen Grasbahnrennens an Christi Himmelfahrt über die Bühne gegangen. Dann schlug das Coronavirus zu.

Nun aber eroberten sich die Mofafahrer „ihr“ Gelände zurück – und mit ihnen die Zuschauer. Hunderte motorsporthungriger Experten und Schaulustiger sahen von der Tribüne aus oder an der Strecke, wie die Fahrer sich untereinander auf der Geraden des Ovals oder auf der kurvigen Etappe hinter dem Vereinsheim von Union Lüdinghausen behaupteten und sie teilweise lautstark anfeuerten.

Zwei Stunden Zeit hatten die Fahrer, die meisten Runden zu „sammeln“. Um 18 Uhr erfolgte der Le-Mans-Start. Exakt zwei Stunden später schwenkte Dirk Helmus vom AMSC die Zielflagge. Damit waren die Würfel gefallen.

Besondere Aufmerksamkeit von Seiten der fachkundigen Zuschauer genoss wie immer die „Kleine 41“, das Gefährt von Lokalmatador Christian Hülshorst. Wie immer schlugen sich „Hülse“ und sein Team wacker. Mit 69 Runden wurden sie Vierter in der Rennklasse 1a. Allerdings ganz knapp, denn das Team von „One Rallemann“ hatte nur eine Umdrehung weniger auf dem Konto. Erster wurde „En Vogue“ mit 89 Runden. In der Klasse 1b gewann das „Racing Team Gellings“ mit 103 Runden souverän – vor den „Green Frogs“ (93) und den „Teufelskerlen 2“ (83).

Der härteste Fight wurde in der Klasse 2 ausgetragen. „Es Zündet 1“ vollendete 102 Umdrehungen, „Teufelskerle 1“ gerade eine weniger. Doch auch „Zündapp‘s vorletzte Rache“ (99) redete bis fast zum Schluss ein Wörtchen mit. Vielleicht folgt die Rache im nächsten Jahr . . .

In Klasse 3 war nur der Kampf um Platz zwei spannend. Zu deutlich war der Sieg von „DeWalt Racing“ (109). Es folgten „Es Zündet 2“ (91) und „Kabelzieher (90). In der Klasse 4 gab es nur zwei Matadoren. Hier siegten die „Kärcher profis Verl“ (80) mehr als deutlich vor „Ackerfighter Wesuwe“ (45).

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