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Badminton: Bundesliga

Efler: „Freue mich total für Union Lüdinghausen “

Lüdinghausen

Am Sonntag (9. Oktober), 14 Uhr, ist der BC Offenburg zu Besuch bei Union Lüdinghausen. Tags zuvor, gleiche Zeit, gastiert Vizemeister 1. BC Bischmisheim in der Drei-Burgen-Arena. Für eine Saarbrückerin ist es ein besonderes Duell.

Stand zwischen 2017 und 2022 im Aufgebot des SC Union Lüdinghausen, tritt aber inzwischen wie Doppelpartnerin Isabel Lohau (r.) für den heutigen Gegner an: Linda Efler. Foto: flo

Selbstverständlich wird auch Reinhard Efler am Samstag in Lüdinghausen sein. Wie so häufig in den vergangenen fünf Jahren. Ist ja nur ein Katzensprung von Emsdetten, seinem Heimatort. Er muss halt nur aufpassen, dass er nicht versehentlich die „Falschen“ anfeuert. Denn: Tochter Linda tritt – anders als in den vergangenen fünf Jahren – nicht für den hiesigen SC Union an, sondern für den zehnfachen Mannschaftsmeister 1. BC Bischmisheim, der heute (8. Oktober), 14 Uhr, in der Drei-Burgen-Arena gastiert.

Erste Frage an die Rückkehrerin: Was habe sie mehr überrascht – der exzellente Start des Ex-Klubs oder die beiden Auftaktpleiten ihres neuen Arbeitgebers? Was die Nullachter betrifft, da „freue ich mich total, dass Lüdinghausen sich offenbar so gut verstärkt hat, dass die Mannschaft wieder eine gute Rolle in der Bundesliga spielen kann“. Und die 3:4-Niederlagen gegen Wipperfeld sowie Dortelweil seien insofern erklärbar, „dass das halt die schwerstmöglichen Gegner waren und mit Isabel Lohau sowie Frederik Søgaard zwei unserer besten Paarspieler gefehlt haben. Sonst wäre in beiden Begegnungen ein Sieg möglich gewesen.“

Drei Damen fürs Doppel

Zumindest Lohau, ihre etatmäßige Doppelpartnerin, wird am Wochenende nach kurzer Auszeit wieder am Start sein. Wobei sich das Duo Efler/Stine Küspert in der Meisterschaft ebenfalls noch keine Blöße gegeben hat. „Es ist schön, zwischen drei Spielerinnen wählen zu können. So kann mal die eine, mal die andere eine Pause einlegen“, sagt die vielfache Deutsche Meisterin.

Schließlich sind alle miteinander regelmäßig auf internationalem Parkett gefordert. Für Efler stehen in Kürze die Denmark und die French Open an, danach das Heimturnier in Saarbrücken, die Hylo Open.

Zurück in die Beletage, wo ihre neuen Mitstreiter und sie „mindestens ins Final Four“ wollen, so die 27-Jährige. Zwar hätten Titelverteidiger Wipperfeld und Dortelweil den breiteren Kader – nicht ganz unwesentlich, wenn die Vereine immer wieder ihre Top-Leute abstellen müssen. Aber: In Bestbesetzung und an einem guten Tag könne der amtierende Vize-Champion „jeden schlagen“.

Weltklasse-Mixed

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