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Reiten: Agravis-Cup

Eike Felix Thamm und Theresa Nabbefeld top

Lüdinghausen/Seppenrade

Klar überstrahlt der Sieg von Marie Ligges (RV Herbern) beim Großen Preis von Münster vieles (WN berichteten). Aber auch für zwei weitere hiesige Reiter lief es am Wochenende in der Domstadt glänzend.

In der Mittleren Tour zwei Mal top-platziert: Eike Felix Thamm und Catado. Foto: flo

Eike Felix Thamm war drauf und dran, einen echten Coup zu landen. Nicht nur waren der Mann vom RV Lüdinghausen und Catado im finalen Stechen der Mittleren Tour beim Agravis-Cup am Sonntagnachmittag flott unterwegs. Auch die vermeintlich kniffligsten Hürden hatte das hiesige Paar bereits genommen. Doch dann, am vorletzten Hindernis, fiel blödeerweise eine Stange – ein Flüchtigkeitsfehler. Den positiven Gesamteindruck, den Pferd und Reiter in Münsters Messezentrum hinterließen, vermochte das kleine Malheur indes nicht im Mindesten zu trüben.

„Absolut zufrieden“ sei er, meinte Thamm nach dem letzten Ritt in der Domstadt, der ihm und seinem Holsteiner Hengst, elf Jahre jung, eine weitere Top-Platzierung – Rang acht – bescherte. Bereits am Samstag war er mit Catado in einer weiteren Zwei-Sterne-S-Prüfung Siebter geworden. Zwar hatten sein bestes Pferd und er 2022, in Roxel, ein Springen auf gleichem Niveau sogar gewonnen. Aber: „Mit dem Agravis-Cup ist das kaum vergleichbar. Die Konkurrenz hier hat noch mal ein ganz anderes Level. Da muss man dann halt auch was riskieren, will man weit vorn landen. Außerdem ist Catado das erste Mal bei diesem Turnier gegangen, musste sich also erst an die vielen Zuschauer und die engen Wendungen gewöhnen.“

Devalero-Premiere

Ebenfalls Neuland betrat in Münster Devalero. Und besser hätte die Premiere für den 13-jährigen Hannoveraner Wallach, vorgestellt von Theresa Nabbefeld, kaum laufen können – Platz zwei in der S*-Dressur im Rahmen des Nachwuchsförderungsprogramms für Junge Reiter am späten Freitagabend, Platz zwei auch am frühen Sonntagmorgen.

Zwei Mal Zweite: Theresa Nabbefeld. Foto: Nina Krug Fotografie

Beide Male musste sich das Duo lediglich Anna Middelberg (RV Lienen) mit Blickfang geschlagen geben, im gestrigen Finale um die Winzigkeit von einem Punkt. Nabbefeld, die neuerdings für den RV Seppenrade startet, musste als Erste ins Viereck – in der Regel eher kein Vorteil, da die Wertungsrichter bei der Benotung noch Luft nach oben lassen. Dennoch sei sie „total happy“, so die junge Frau aus dem Rosendorf nach dem Wettkampf. Zwar waren Mensch und Tier „bestens vorbereitet. Aber wie die Prüfung dann läuft und mit welchem Ergebnis, das lässt sich vorher ja nie so genau prognostizieren.“

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