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Fußball: Bezirksliga 9

Ein entschiedenes Weiter-so – Union Lüdinghausen 2022/23 unverändert

Lüdinghausen

Einen Trainer für die neue Saison kann Union Lüdinghausen noch nicht präsentieren. Dafür ist die Kaderplanung so gut wie abgeschlossen. Der sportliche Leiter, Daniel Schürmann, ist entzückt.

Von Florian Levenig

Wollen auch 2022/23 gemeinsam jubeln (v.l.): Niklas Hüser, Jonathan Krüger, Christoph Blesz, Mirkan Düzgün und Jean Emmanuel Itoua. Foto: lsi

Die Reihenfolge ist ja üblicherweise die folgende: Um Weihnachten rum gibt ein Verein bekannt, wer in der kommenden Spielzeit den Trainerposten bekleidet. Ist die vermeintlich wichtigste Personalie fix, geht’s in die Gespräche mit den Spielern – die dann bereits wissen, wer sie ab dem Sommer anleiten wird. Und ob sie diesen Weg mitgehen wollen. Beim Fußball-Bezirksligisten Union Lüdinghausen indes hat das kickende Personal offenbar ein so großes Vertrauen in die Verantwortlichen, dass praktisch der komplette Kader sein Bleiben verkündet hat – obwohl noch gar nicht feststeht, wie der Coach 2022/23 heißen wird.

Schürmann nicht überrascht

Kurios. Oder auch nicht, wie Daniel Schürmann, sportlicher Leiter und, im Duo mit Ingo Witschenbach, Trainer der ersten Mannschaft, erklärt: „Die Jungs fühlen sich einfach extrem wohl bei uns, das sieht man schon daran, dass, lange nach den Übungseinheiten, immer noch 15, 20 Mann beisammenhocken. Niemand macht sein eigenes Ding. Deshalb überrascht es mich ehrlicherweise überhaupt nicht, dass alle für die kommende Saison zugesagt haben.“

Anders formuliert: Nicht die Spieler müssen sich danach richten, wer leitender Bankangestellter wird – sondern umgekehrt. Die Ersten, die ihr Ja-Wort gaben, waren bemerkenswerterweise drei Mann, die erst im Sommer zu den Eisernern gestoßen sind: Routinier Christopher Blesz (zuletzt in bestechender Verfassung) sowie die Top-Talente Mirkan Düzgün und Jean Emmanuel Itoua (WN berichteten).

Laut Schürmann im Rekordtempo hätten anschließend die übrigen Leistungsträger wie Jonathan Krüger, Patrick Voll, Niklas Hüser, Nils Husken, Miguel Schürmann, Sven Görlich oder Lucas Roters (kehrt in wenigen Tagen aus Schweden zurück), aber auch die jungen Wilden (Max Schmidt, Felix Heck, Mathis Wichmann) ihre Arbeitspapiere verlängert.

Zweiter Schnapper gesucht

Nicht mehr für Union Lüdinghausen auflaufen wird allein (Stand jetzt) Oliver Berger – offen, ob der Routinier nach einer komplizierten Fersen-OP überhaupt wieder zwischen die Pfosten zurückkehrt. Daher sind die Nullachter derzeit vor allem auf der Suche nach einem weiteren Schnapper (gern bereits im Februar verfügbar, da es derzeit im Aufgebot nur einen fitten Torwart, Max Keuthage, gibt). Zudem, so Schürmann, sei der Klub mit Blick auf den Sommer in Gesprächen mit einem Offensiv-Allrounder.

Und die Trainerfrage? „Auch die sollte bald geklärt sein – eventuell noch vor Weihnachten“, hofft der sportliche Leiter. Denkbar ist demnach, dass der künftige Coach bereits zur Rückrunde seine Arbeit aufnimmt, spätestens aber am 1. Juli.

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